Bilder sagen viel mehr als Worte, werden schneller wahrgenommen und vom Gehirn verarbeitet – und sind auch, mit ein bisschen Übung, schneller zur Dokumentation geeignet. Ich unterscheide da jetzt nicht wirklich, ob ich bei einem Vortrag mit einem Flipchart arbeite, ob ich eine Mitschrift in ein Notizbuch oder auf dem Tablet zeichne. Die Grundbegriffe sind gleich. Ihr müsst jetzt nicht gleich zeichnen.  Etwas Farbe und eine Form um ein wichtiges Wort sind der Anfang.

Was brauche ich?

Ganz pragmatisch: etwas mit dem ich zeichnen will,  etwas auf dem ich zeichnen will.

#sketchnotes auf Papier:

Hier eignen sich besonders Notizbücher DIN a5 oder kleiner. Bei den Stiften lohnt es sich ein wenig zu probieren. Schmieren die leicht. Brauche ich verschiedenen Stift-Stärken, arbeite ich gerne auch mit Farbe? Es gibt spezielle sketchnotes Stifte, aber da sollte jeder den Stift finden,  der ihm besonders liegt.

Flipcharts:

Hier wähle ich zwischen Papier ohne Linien oder mit Karo. Ich kann auch ein Karopapier hinter ein Blanko legen und so beide nutzen. Bei den Stiften sollte man auch ein wenig testen. Da gibt es die ganz günstigen vom Discounter, eine Vielzahl im Fachhandel bis hin zum für den Flipchartschreiber ergonomisch geformte von Neuland. Dazu eine Vielzahl von unterschiedlichen Kreiden.

Tablet:

ich habe nur ein iPad. Ich arbeite seit Jahren mit einem JotMini. Es gibt für mein bevorzugtes Programm „Paper53“ einen eigenen Stift, der mit Bluetooth verbunden ist. Auch gibt es weitere Stifte, die über eine Verbindung zeichnen. Ich hab diese bisher nicht getestet, da sehr teuer und in den Bewertungen wurde immer von Zeitverzögerungen und einem unangenehmen Zeichengefühl geschrieben. Mein JotMini ist auch gewöhnungsbedürftig, da man auf dem ipad nicht die Hand auflegen kann. Aber ich kann auch mit den Fingern schnell schreiben und zeichnen, ist eine Frage der Übung.  Andere Tablets haben schon einen Stift dabei und Programme, die mit dem Stift korrespondieren. Dazu kann man bei einigen Tablets auch die Hand auflegen.

Wie fang ich an?

Wenn ihr verschiedene Stifte testet, dann fangt doch schon mal an Striche zu zeichnen. versucht nicht eine gerade super genaue Linie zu zeichnen, sondern mit Schwung einen Strich. Da bekommt ihr ein Gefühl für den Stift, das Papier und für den Schwung.

Alle Formen kann man aus den Grundformen Kreis, Dreieck, Viereck, Strich entwickeln.

Der Kreis. Wer versucht eine runde Kugel zu malen wird scheitern. Ihr braucht ein wenig Schwung um einen Kreis aus dem Handgelenk zu zeichnen. Nicht anhalten. Versucht es. Egal ob es erst mal ein Ei, ein Oval, ein Herz wird.. Wenn ihr euch traut und den Schwung findet, wird der Kreis auch runder.

Viereck / Dreieck: auch hier den Schwung finden und nicht gerade zeichnen versuchen. Ihr könnt auch vier Punkte zeichnen und sie verbinden. Übt, traut Euch.

Üben, üben, üben…..

Einfache Formen kombinieren.  Sich ein paar Standard–Formen aneignen.

Die erste #sketchnote:

Wie fang ich an? Wie bekomme ich Struktur in mein Blatt? Wie filtere ich das Wichtige heraus?

Das gibt es im nächsten Blogbeitrag. 🙂

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