Gestern bin ich total platt, müde, aber mit einem fetten Grinsen im Gesicht, in mein Büro in meiner beschaulichen Kleinstadtwelt gegangen. Immer noch in diesem #rp17 Flow, die Sonne im Gesicht, saß ich an meinem PC, wühlte mich durch unzählige Mails und verfolgte in meiner Filterblase die Vielzahl von „Bin noch in Berlin“ „Bin auf dem Rückweg“ „habe einen Nachbericht verfasst“ Posts. Ein wenig Wehmut schwang da mit. So richtig konnte ich meine Eindrücke noch nicht in Worte fassen, daher gibt es erst heute, aus dem Zug nach Stuttgart meine Zusammenfassung und mein Resümee.

Mein Resümee

Ich bin zufrieden. Es war meine erste #rp17, ich bin bewusst schon zwei Tage eher in Berlin gewesen, habe mir vorher nicht das Programm detailversessen angesehen und mir meine Sessions ausgewählt. Das entspannte Berlin entdecken, die Möglichkeit bei Freunden zu übernachten, das Treffen, Kennenlernen, das „bin grad auf den Weg in Session XY, komm doch mit“, war sehr gut und hat meinen Besuch sicher auch so wertvoll gemacht. Ich habe mich auf die re:publica eingelassen. Ich habe mich treiben lassen und habe viele spannende Dinge, Projekte und Menschen entdeckt und kennen gelernt, die ich so vielleicht nicht gesehen hätte. Die #rp17 ist groß, unübersichtlich, überwältigend, aber dann doch wieder so einzigartig, erwachsen, berlinerisch und genial.

Ob ich wieder komme, dass kommt auch ein wenig auf meine Ressourcen an. Mein Plan, jedes Jahr eine große internationale Konferenz als Fortbildung zu besuchen, muss halt auch berücksichtigt werden. Aber man weis ja nie, was bis dahin alles passiert 🙂 Ich verstehe die Begeisterung, die Faszination und dieses Suchtpotential, die die re:publica hat. Ja, ich würde gerne wieder kommen.

Meine Zusammenfassung

Meine Highlights

Ja, es gehört auch dazu – auch wenn es eigentlich belanglos ist – aber am Samstagabend dann neben Sascha Pallenberg zu sitzen und sich mit ihm zu unterhalten war ein cooler Start in dieses re:publica Abenteuer

Yes! Auf einer re:publica Bühne zu stehen – auch wenn es nur ein Lightnigh Talk, ohne Micro war – war cool. Nach drei Versuchen über den Call for Papers gab mir #DMW Mona Szyperski die Chance mit ihr zusammen den Talk „Karrierebooster Ehrenamt – die #DMW“ zu halten. Dazu durften wir am Dienstag auch in den VIP Bereich für Redner, waren zwei der 1500 Sprecher und standen mit Redner-Profil im Programm. Das fixt an, das macht Lust auf mehr.

„Proud to be a #DMW“ – dieses Wir-Gefühl, diese Begeisterung beim MeetUp, dieses herzliche Treffen von Gleichgesinnten, hat die #rp17 auch besonders gemacht. Die guten Workshops von Christiane Brandes-Visbeck und Ute Blindert auf der Media Convention, die ich begleitet habe, die Talks, die ich leider verpasst hatte von weiteren #DMW, der Support on- und offline, es war einfach WHOW.

Die Gespräche dazwischen. Ja, auch als sehr digitaler Mensch braucht frau das persönliche. Also waren diese Begegnungen „ach, du bist die @horsemaid“ „du bist Beate Mader!“ „treffen wir uns auf einen Kaffee am Affenfelsen?“ „Schön, Dich endlich mal auch in echt zu treffen“ „endlich mal wieder live und in Farbe“ einfach das Salz in der Suppe. Das was die #rp17 einfach besser kann, weil einfach viel, viel, viel mehr Menschen aus meiner virtuellen Filterblase auf einen Fleck sind. Bei laut Veranstalter 8000 Menschen ist die Chance groß nette Menschen zu treffen und/oder kennenzulernen 🙂

Ja, und natürlich auch die Sessions. Besonders die, in die ich zufällig kam. Gunter Dueck, Gutes Community Management, das digitale Quartett, die Session mit Claus Kleber. Oder die, die ich mir bewusst raus pickte: Digital und auf dem Land, die beiden Workshops von Ute Blindert und Christiane Brandes-Visbeck. In meinen Blogbeiträgen mit meinen #sketchnotes kann man meine Eindrücke gut nachlesen.

Dann, Berlin: Die Vielfalt des Essens, das für die Frau vom Land recht unkomplizierte Verkehrssystem mit einfachem Ticketsystem, die Verwunderung über so viel vegan, laktosefrei & gutem Essen, die freundlichen Menschen in der U- und S-Bahn, das viele Grün, die neuen Ecken, die ich entdeckte.

Dann noch der Flug zurück mit #DMW Vorstand Maren Martschenko, dank netter Nachbarn konnten wir zusammensitzen – was will frau mehr?

Ich schicke meine republica App in den Urlaub und empfehle noch meine Blogbeiträge zu meinen Tagen in Berlin:

Meine Vorschau

pre:republica

Re:publica Tag 1

Re:publica Tag 2

Re:publica Tag 3

Dazu habe ich auf meiner Fanpage einen Video-Rundgang über das Gelände der #rp17 geteilt. Damit man auch einmal ein Gefühl für die Dimensionen der re:publica bekommt.

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