Alle Jahre wieder? Nein, erst zum zweiten Mal, aber es fühlt sich an, als wenn es schon ewig zu meinem Leben gehören würde. Gestern eine super entspannte Anfahrt über eine schöne Strecke. Ein freundliches Willkommen im Auhof mit vielen bekannten Gesichtern und nun hier in der Burg Kaprun das Castle Camp.

Ich werde wieder live mit bloggen. Das heißt, die Sessions werde ich mit schreiben und im Anschluss live stellen. Eine Zusammenfassung und weitere Infos gibt es dann im Anschluss. Viel Spaß beim mitlesen.

Ich kann nicht in allen Sessions sein, dem Hashtag #cczk15 folgen oder bei Günter Exel mitlesen: Link

Die ersten beiden Sessions hatten mich nicht wirklich angesprochen, und das Gespräch mit Kristin Honig war zu spannend.

Session 2 „Leadership“

Im zweiten Slot hatte ich mich gegen die VR Session und für das Leadership entschieden. Im kleinen Raum war’s echt kuschelig mit gut 50 Personen. Erst zaghaft kam die Diskussion richtig in Fahrt. Gerade wo es dann um die persönliche Einstellung der Mitarbeiter ging war, wurde es fast hitzig. Sessionleitung Svend Evertz von Save Consulting hatte aber alles gut im Griff.

Session 3 „Blogger Relations“

Kein Tourismus Barcamp ohne den Austausch zu Bloggern und mit Bloggern. Auch wenn der Blogger nicht mehr das unbekannte Wesen ist, ist noch viel Kommunikation zu Bedürfnisse, Ansprache und auch Wertschätzung (besonders auch monitär) notwendig.

Nach einem sehr reichhaltigen und guten Mittagessen warten wir nun auf die große gemeinsame Session zum Thema #nobusinessasusual. Die Flüchtlingsthematik liegt wie der Regen wie ein grauer Schleier über dem Castlecamp. Kaum jemand kann sich den Diskussionen und Bildern entziehen. Es geht hier sicher auch ums Helfen, aber auch ums damit Umgehen. Kann ich noch „heile Weltbilder“ auf meinen Profilen teilen, während nebenan Menschen flüchten und sterben? Wie gehen wir als Unternehmen, Destinationen und Umsetzter damit um?

Session 4 #nobusinessasusual

Betroffenheit, sehr unterschiedliche Positionen, viele Lösungsansätze. Aber sehr viel Einigkeit, dass es wichtig war, das Thema anzusprechen. Danke.

Session 5 from trash to tresure

Witzige Ideen eines unabhängigen Stadtblog in Salzburg. Viele gute Tipps, die sich auch in abgeänderter Form auch für den eigenen Blog eine Inspiration sein können.

Session 6 Snapchat – ist das der neue heiße Scheiß?

Nach meiner sehr positiven Erfahrung von Jochen Henke und seiner letztjährigen Instagram Session stand nun Snapchat auf dem Plan. So richtig warm werde ich noch nicht und der Nutzen erschließt sich mir noch nicht. Aber Jochens Fazit, dass es für Unternehmen noch nicht ausgegärt ist, aber bei den Zuwachsraten unbedingt im Auge behalten werden sollten.

Session 7 „Mobile“ Wie man das Rennen um die Aufmerksamkeit gegen Facebook & Co gewinnt

 Tag 2

Nach neuer Sessionplanung und einem Kaffee geht’s weiter

Tag 2/Session 1 Barcamps planen, organisieren und promoten

Eine richtige Praxissession. Kristin Honig hat vom BarCamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz und TourismusCamp der IHK Niederrhein erzählt und wir haben alle unsere Erfahrungen und Tipps mit eingeworfen 🙂

Session 2 Social Media Basics -Relevanz der einzelnen Kanäle

Man kann es einfach nicht pauschal sagen: auf welcher Plattform muss ich als Betrieb/Destination vertreten sein? „Es kommt drauf an.“ Dürfte die Standardantwort sein. Strategie, Ausrichtung und Marke gibt schon mal den Tenor an. Social Media kann aber auch nur dann wirklich erfolgreich eingesetzt werden, wenn ich es als Destination auch mit Begeisterung und konsequent einsetze. Mitarbeiter finde und ihnen auch den Rahmen und die Freiheit gebe um erfolgreich zu interagieren.

Session 3 – Daten im Netz

Leider hab ich den Einstieg verpasst, zu lang in der anderen Session gewesen. Mal sehen, ob ich mich noch reinfinde.

Wie kommen Termin- und Angebots Infos auf die Destinationswebsite? Welche Datenqualität bekomme ich? Brauch ich auf jeder Ebene der verschiedene Destinationsebenen alle Informationen? (Muss ich auf der Österreich Website die Veranstaltung aus Kaprun haben?)

Fazit:

Wieder zurück im Büro muss ich erst mal meine Eindrücke sortieren.

Danke dem Team um Rainer Edlinger war das Castlecamp wieder ein Famileintreffen. Rainer und sein Team verstehen es einfach Gastgeber zu sein für ein Barcamp, dass sicher in Punkto Location, Essen und Wlan zu den TOP Barcamps gehören. Dazu noch eine gute Mischung von Teilnehmern, Themen von Basics bis Trends, Best Practise, wie machen es andere und wie geht der heiße Scheiß. Ich hab mich wieder sehr wohl gefühlt.

Ich werd immer wieder gefragt: „Was bringt Dir ein Barcamp?“

Ich habe meinen Horizont erweitert, über den Tellerrand geschaut. Mich mit Kollegen und Menschen aus den Bereichen Tourismus und Social Media ausgetauscht. Ich habe mich sicher auch wieder als kompetente Partnerin positioniert. Mein Liveblogging wird oft geteilt, mein Einbringen bei Sessions und in den Diskussionen im Umfeld wurde immer gerne gehört. Ich nehme für meine Arbeit und auch für die Umsetzung bei meinen Kunden einige interessante Aspekte mit – und ich habe wieder unheimlich nette Menschen kennen gelernt und auch wieder live und Farbe getroffen.

Ich bedank mich nochmals in aller Form und mit einem dicken #Flausch beim Rainer Edlinger und seinem Team, den Sponsoren und allen Menschen, die Ihr Wissen und Ihre Zeit mit mir geteilt haben!

DANKE!

Weitere Links:

(werden immer wieder ergänzt)

Das Tagboard zur heurigen Auflage!

Günter Exel hat wieder mitgetwittert: www.j.mp/cczk15-tag1 (Tag 1), www.j.mp/cczk15-tag2 (Tag 2).

Hubert Mayer’s Blogpost

Waltzing Meurer’s bzw Achim und Monika Meurer’s Bericht

Kristin Honig’s Bericht für Tourismuszukunft

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