…. puh, das war aber jetzt mal auf den allerletzten Drücker, das ich bei der Blogparade #personalbrandmix2020 von Dr. Kerstin Hoffmann mitmache. Ich schieb den Blogbeitrag nun schon seit Monaten vor mich hin. Es ist aber auch soviel in letzter Zeit passiert. Der Prozess, der letztes Jahr durch eine unbedachte Bemerkung angestoßen wurde, hat sich in den letzten Wochen und Monaten zu einem kompletten RE-Branding und den demnächst stattfindenden Re-Launch meiner Webseite, meines Corporate Designs und vielleicht auch meiner Corporate Identity gemausert. Wie es meine “Personen-Marke” beeinflussen wird, kann ich wahrscheinlich erst bei der 2021 Ausgabe der Blogparade wirklich im Rückblick sagen.

Beate Mader beim Fotoshooting
(c) Stefanie Kresse

Meine Personenmarke?

Ich bin Einzigartig. Dazu stehe ich.

Bin nicht immer greifbar. Daran arbeite ich.

Ich versuche eine klare Linie zu fahren bei meiner Kommunikation nach Außen. Egal über welchen Kanal oder ob ich “privat” oder “beruflich” unterwegs bin.

Ich kenn kaum jemanden, egal ob Mensch oder Unternehmen, der seine CI, sein Design, so konsequent durchzieht und lebt.

Das war sozusagen der kleine Stein, der dieses Umbruch in dem ich mich grad befinde, los trat. Beziehungsweise meine Antwort, dass ich mir die Farben Pink und Lila nie selbst ausgesucht hätte.

Werde ich trotzdem als Beate Mader wahrgenommen, wenn sich meine über 10 Jahre gelebte Aussenwirkung durch Farbe und Logo verändert?

Ich glaube ja. Ich bin sogar davon überzeugt. Denn mein Rebranding hat soviel von mir als Persönlichkeit und Mensch wieder in den Vordergrund geschoben, dass viele mich nun (so hoffe ich es doch) besser einschätzen können, besser einordnen können und auch – mich noch mehr die Menschen buchen, die gut zu mir passen und denen ich gut helfen kann.

Was mach ich denn die letzten Jahre so für meine Personenmarke?

Meine Philosophie ist es: wenn Du weist, wie und mit wem – und warum, und dies mit in deine Kommunikation nach außen (egal ob Text oder Bild) trägst, wirst Du Menschen ansprechen, die auf Deiner Wellenlänge sind und mit denen Du jegliche Herausforderungen gemeinsam rocken wirst. So arbeite ich mit meinen Kund*innen, Coachees und Gründer*innen, das versuche ich auch selbst zu leben.

Dabei helfen mir auch immer mehr meine Werte-Karten, die sich jetzt im Rebranding Prozess als Katalysator entpuppt haben.

Beate Mader wirft ihre Werte Karten in die Luft
(c) Stefanie Kresse

Wo tummele ich mich?

Facebook Profil & Fanpage

LinkedIn immer stärker, XING immer weniger

Twitter immer noch sehr gerne

Instagram

Pinterest kommt erst mit dem Relaunch so wirklich

Meine Webseite / Mein Blog, etwas stiefmütterlich in letzter Zeit. Große Pläne für nach dem Relaunch.

Netzwerke & Netzwerken: Immer noch gerne Digital Media Women, IHK, die Corona-Austauschgruppen und meine regionalen Netzwerke GO Business und das WFO

Wie schaffst Du dass überhaupt?

Ich habe keinen Redaktionsplan. Ich mach viel aus dem Bauch. Wobei ich ja schon ewig virtuell unterwegs bin und viele einfach verinnerlicht habe. Da muss ich mir nicht aufschreiben, dass jetzt Sommer ist. Ich plane einen Teil vor. Gerade wenn es eine Choreografie auf ein Ereignis hin ist. Ich arbeite immer öfters auch mit Grafiken (ich bin pragmatischer Power Point Nutzer, liebe aber auch die Möglichkeiten von Canva). Bild und Video könnte ich professionell erstellen, oft wird es dann doch mal spontan. Ich lese Social Media immer wieder mit, merke mir Links / Beiträge, die für mich und/oder mein Netzwerk spannend sein könnte. Empfehle aus meinem Netzwerk. Kommentiere und teile Beiträge, meistens redigiert. Das gute daran: ich muss nicht wirklich überlegen etwas zu teilen. Ich bin so neugierig und konditioniert, mir fällt soviel teilenswertes auf – egal in meinem Umfeld oder in den SoMe Kanälen, dass ich eigentlich nicht in die Verlegenheit komme, mir wirklich Gedanken zu machen, was postet DU? Ich zähle auch nicht die Minuten, oder Stunden, die ich ON bin. Ich muss aber auch nix teilen. Ich gerate nicht in Vergessenheit, wenn ich mal einen Tag nichts beitrage. Oder ich mitbekomme, was geteilt wird. Ich lasse mich benachrichtigen, wenn etwas passiert. Hier lass ich mich aber nicht stressen. Ich entscheide, wann ich mir die Informationen hole.

Einer meiner Mantras für meine Kund*innen “Ich bin kein Maßstab. Ich lebe davon. Ich teste auch viel aus.” Das muss ich immer wieder zu Beginn und dazwischen sagen. Meine Präsenz kann auch mal erschrecken, das ist mir bewusst.

Mein Re-Branding

Ein wenig ist mir schon nicht geheuer, was nun mit mir und meiner Aussenwirkung “passiert” wenn ich von knalle pink und lila auf mein neues Logo und die neuen Farben wechsele. Ein kleiner Vorgeschmack geben ja die Fotos die ich mit der fabelhaften Stefanie Kresse und dem vorteilhaften Make up von Stefanie Sottorf gemacht habe.

Ich freue mich drauf. Die Arbeit mit Renate Welkenbach, als Kombination von genialer Grafikerin und Coach, unterstützt von meiner langjährigen Coach Silke Balbierz und dem Feedback und dem Austausch aus meinem engsten Netzwerk (Dank an Caro, Mona, der Kaffeeküche von Marjeta und vielen mehr) – es war wie Zwiebel schälen. Erst ging es nur um neue Farben, ein behutsames auffrischen des Logos. Dann lies ich los. Das Logo, die Farben, wir schälten meine Identität sozusagen heraus. Das was ich nach 15 Jahren Selbstständig war, was ich jetzt bin, zu wem ich geworden bin. Das “alte Logo” entstand in den ersten Jahren meiner Selbstständigkeit. Jetzt stehe ich da. Ich brauch nix mehr knalliges, hinter dem ich verstecken könnte. Ich bin da. Ich bin präsent und ich freue mich so drauf, wenn ich alles umgesetzt habe.

YEAH! und dann rocken wir die Welt ♥

(c) Stefanie Kresse

 

Klar, bin ich eine Personen-MARKE!
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