Haushaltsbuch – kenne deine Finanzen!
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Finanzen – das Bermudadreieck des Businessplans
Kaum einer meiner Gründenden hat in den vergangenen knapp 20 Jahren wirklich seine Finanzplanung locker und leicht aus der Hüfte gezaubert. Obwohl wir tagtäglich mit Geld umgehen, fällt es vielen von uns schwer, sich mit den eigenen Finanzen zu beschäftigen.
Im Rahmen meines gerade im Schreibprozess befindlichen Gründungs.Work.Book hab ich meine Gründungscoachings Revue passieren lassen: „Womit haben wir gestartet?“ Und es hat mich schon ein wenig überrascht, dass ich fast immer im Vorgespräch vorgeschlagen habe: „Führe für mindestens 4 Wochen ein Haushaltsbuch„. Genau genommen ist das die Basis. Wenn ich aus der Arbeitslosigkeit gründe, werden die privaten Finanzen sehr detailliert abgefragt. Wenn ich Geld von Investoren oder einer Bank benötige, muss ich auch meinen persönlichen finanziellen Hintergrund offenlegen. Ohne das Wissen, was ich im Monat, im Jahr benötige – und wo ich hin will – werde ich meine unternehmerischen Zahlen nie gut im Griff haben.
Kenne ich meine persönlichen Ausgaben?

Starte mit einem Haushaltsbuch!
Schön gesagt. Wie starte ich? Wie immer gibt es viele Wege, die ans Ziel führen.
Digital oder Papier?
Das ist schon mal eine grundsätzliche Entscheidung. Klar, für den Businessplan brauch ich dann meine Zahlen digital. Am besten in einer Excel-Liste. Aber für das konsequente Führen eines Haushaltsbuchs sollte ich mich kennen und wissen: Papier oder digital oder einen Mittelweg.
Digital
Es gibt tolle Apps und Programme für die Führung eines Haushaltsbuchs. Ich kann mein Konto dort einlesen, teilweise kann ich in meinem Konto schon Ausgaben nach Themen benennen und einordnen. Belege einscannen, automatisch zuordnen lassen, Budgets vorgeben etc. … Ja, die Möglichkeiten sind echt cool. Aber hab ich da wirklich die Übersicht, wie viel Geld ich habe und ausgebe?
Bunt und kreativ
Ein Bullet-Journal kann auch als Haushaltsbuch gestaltet werden. Listen mit Ausgaben. Farben für verschiedene Bereiche. Budget-Planung, Sparziele für Urlaub und Sonderausgaben können visuell gestaltet werden. Es triggert unsere Kreativität, den Spieltrieb und auch unseren Ehrgeiz, wenn wir Erfolge visuell erkennen können.
Ganz klassisch
Haushaltsbücher gibt es zahlreiche. Ich habe ein sehr ausführliches auf der Seite der Verbraucherzentrale entdeckt. Sehr klassisch. Könnt ihr digital oder auf Papier führen.
Und das Work.Book – Haushaltsbuch zum Gründungs.Work.Book
Ja, ich werde auch ein Haushaltsbuch zum Gründungs.Work.Book gestalten. Das ist eher die kreative Herangehensweise für euch.

Wie starten?
Legt euch eure Kontoauszüge und Verdienstbescheinigungen, Versicherungsunterlagen und sonstige vertragliche Verpflichtungen bereit:
Regelmäßige Einnahmen aufschreiben
Welche Einnahmen habt ihr, die wirklich immer vorliegen: Lohn, Kindergeld, Arbeitslosengeld oder andere regelmäßige Einnahmen?
➡️ Geldgeschenke zum Geburtstag oder Weihnachtsgeld sollten hier nicht berücksichtigt werden!
Alle festen Ausgaben ermitteln
Das sind eure Ausgaben, die regelmäßig anfallen und sich nicht kurzfristig ändern lassen, wie Miete, Energiekosten, Telefon, Mitgliedsbeiträge usw.
➡️ Ausgaben, die nur ein- oder zweimal im Jahr anfallen (z. B. Versicherungen oder Kfz-Steuern), würde ich auf „monatlich“ umrechnen und jeden Monat einen Betrag dafür zurücklegen. Für deine Liquidität (also: Habe ich Geld auf meinem Konto?) notiere dir, wann die Beiträge normalerweise abgebucht werden. Ich notiere mir bei jedem neuen Vertrag auch immer, wann müsste ich diesen Vertrag rechtzeitig kündigen?
Mein Budget zum Leben ermitteln
Im Prinzip ganz einfach: Alle Einnahmen abzüglich der festen Ausgaben ergeben mein Budget zum Leben.
➡️ Hier habt ihr noch keine Rücklagen eingeplant.
Das Haushaltsbuch starten
Schreib dir wirklich supergenau auch die ganzen kleinen Cent-Beträge auf. Sei wirklich EHRLICH mit dir! Einkaufsbelege sorgfältig sammeln. Notiere dir auch, ob du eher bar, mit Karte oder mobil (Handy/Uhr) zahlst. Vergiss auch nicht deine Onlinebestellungen!
Was lernst du daraus?
- Kann ich mit meinem Budget meinen Monat bestreiten?
- Kann ich mir Rücklagen aufbauen?
- Wofür gebe ich Geld aus?
- Welche Ausgaben sind nicht mehr „notwendig“, also Mitgliedschaften, Tools, Abos etc., die ich ohnehin nicht mehr nutze?
- Womit „belohne“ ich mich?
- Worauf könnte ich verzichten?
- Was ist purer Luxus für mich?
- Ohne was kann ich nicht leben?
Wie machst du jetzt weiter?
Grupiere deine Ausgaben für dich sinnvoll.
Zum Beispiel: Haushalt, Essen und Trinken, Kleidung und Schuhe, Freizeit, Körperpflege (Kosmetik/Friseur), Gesundheitsvorsorge, Haustiere, Hobbys, Mitgliedschaften, Mobilität
Teile dein Monatsbudget sinnvoll auf die Bereiche auf. Ganz „old school“ wäre es, das Budget komplett als Bargeld in unterschiedliche Geldbeutel oder Umschläge zu stecken. Damit kannst du wirklich erleben, wie dein Budget für einen Bereich reicht – oder auch nicht reicht.
Oder du zahlst bestimmte Bereiche nur mit EC-Karte, andere bar. Wie es für dich einfacher und umsetzbar ist.
Nach einer Woche, nach einem Monat überprüfst du deine Ausgaben wieder. Bist du im Plan geblieben?
Und jetzt?
Ich arbeite weiter an meinen Work.Books. Ich würde mich freuen, wenn du mir deine Anforderungen an ein Haushaltsbuch mitteilst. Was dich bisher abgehalten hat, dich mit deinen Finanzen für dich und dein Business intensiver zu beschäftigen. Mein Ziel ist es, im Gründungs.Work.Book und im Business.Work.Book einen kreativeren Ansatz anzubieten, damit das Verständnis der Finanzplanung leichter wird. Neugierig?
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Weitere InformationenIch, Beate, die Kommunikationsgenialistin
Ich stehe für werteorientierte Beratung. Meine Schwerpunkte sind Social Media, gute Kommunikation, Gründung und Netzwerken.
Meine Werte sind meine DNA.
Ich kann euch auch nur unseren mittwöchlichen Schreibclub ans Herz legen. Ich schaffe es in der konzentrierten Stunde jeden Mittwoch, mit einem Blogartikel weiterzukommen.
