Netzwerken am Pool – und was das mit Produktentwicklung zu tun hat. „Mach dich nackig“
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Mach dich nackig! Netzwerken am Pool
Das Netzwerken am Pool gehört schon seit Jahren zu meinen Jahresstart-Fixpunkten. Susanne Westphal organisiert das schon seit Jahren, und ich war nicht von Anfang an dabei. Kennengelernt habe ich den Tag in Bad Aibling von Maren Martschenko, die das „Mach dich nackig“ sogar bei einem TED-Talk thematisiert hatte und im Bademantel auf der Bühne stand.
Susanne plant und organisiert den Tag wirklich sehr wertschätzend und liebevoll und macht es uns leicht, dann in der Therme Aibling nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes nackig zu machen, sondern dass unsere Gespräche tief gehen und wir (also ich auf alle Fälle) auch sehr viel mitgenommen haben.
Schon beim Spaziergang zum Frühstücks-Café wird viel gesprochen. Ich hatte für jede eine Werte-Karte mit dabei. Erste Verbindungen, Gemeinsamkeiten und auch Dinge, die neugierig machen, sind Thema. Kleiner Spaziergang durch den Kurpark und dann ab in den Saunabereich. Egal ob wir uns zu zweit, zu dritt, alle zusammen oder auch mal alleine zwischen Saunen, Freigelände, Ruheräumen und Bistro bewegten, immer entstand etwas. Zuhören, Fragen stellen, Fragen aushalten.
Für mich war die Rosensauna ein Katalysator. Normalerweise ist diese Sauna nicht so mein Ding. Aber diesmal war ich gleich dreimal drin. Jedes Mal poppten so viele Gedanken auf, dass ich wieder rausmusste und in das schöne Notizbuch von Susanne meine Gedanken niederschreiben musste.
Ich glaube, gerade, weil wir uns nackig machten. Also alle Hüllen fallen ließen, gingen unsere Gespräche gleich so tief. Nix Show, nix Drumherum. Sondern einfach ich und wir.
Ich hoffe sehr, dass Susanne auch im kommenden Jahr wieder ihren wunderbaren Tag am Pool anbietet. Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, dann meldet euch zu Susannes Arbeitslust-Newsletter an. Kann ich nur empfehlen. Einer der wenigen Newsletter, die ich wirklich lese.
Und was hat das nun mit Produktentwicklung zu tun?
Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich seit Monaten meine Arbeitsweise, meine Produkte und meinen Werkzeugkoffer auf den Prüfstand habe und meine Arbeitsweise verschriftliche. Hier hilft mir immer wieder meine langjährige Freundin und Coach, Silke Balbierz.
Letzte Woche stellte ich ihr ganz stolz meine Fortschritte vor. War ein wenig schwierig, da ich erst mal alle aus meinem Kopf rausplappern wollte und sie gleich in den „Reflektier“ Modus ging. Aber das kennen wir schon. Es braucht ein wenig Justierung und dann läuft es.
Bätsch. Ihr konstruktives Hinterfragen. Das immer wieder Nachhaken bewegte einiges bei mir. Dann blieb sie bei einer Arbeitsskizze auf einem Flipchart hängen. Ich hatte die dazwischen mal zum Besserherangehen gezeichnet, aber dann wieder hintenangestellt, und dann machte es bei ihr klick und das war der Schlüssel zu neuen Produkten. Mir war gar nicht bewusst gewesen, dass ich mit dieser Skizze, eigentlich schon die Struktur, Zielgruppen und Bedürfnisse klar fokussiert hatte. Hier half der Blick von außen extrem.
Netzwerken am Pool und Produktentwicklung?
Ja, ganz euphorisch dachte ich: Klar, am Pool sprechen wir oft über unsere beruflichen Themen. Wir diskutieren unsere Produktideen und werden auch konkreter, indem wir immer wieder mit unterschiedlichen Menschen darüber sprechen. Da kann ich alles, was ich letzte Woche beim Coaching erarbeitet hatte und auch schon in den morgendlichen Schreibstunden weiterentwickelt hatte, vorstellen und mir Feedback abholen.
Aber es brauchte es gar nicht. Ich war so stimmig mit meinem Plan, den ich mit Silke erarbeitet hatte, dass ich gar nicht über meine Produktentwicklung sprach. Klar, über die Probleme der anderen konkretisierte sich sicher der ein oder andere Punkt. Oder auch über das Wie, wie ich Fragen stellte. Aber diesmal ging es um andere Themen.
Ich, Beate, die Kommunikationsgenialistin
Ich habe wieder gemerkt, wie ich meine CI liebe und wie gut diese passt (Danke, Renate!). Dazu gehören ja auch meine „Kunstbegriffe“, wie die Kommunikationsgenialistin. Dieses, es fühlt sich wie ein perfekt sitzendes Maßkleid an, das ist einfach ein Gefühl, das ich auch für meine Kunden und Kundinnen haben möchte.
Ich kann euch auch nur unseren Schreibclub ans Herz legen. Ich schaffe es in der konzentrierten Stunde jeden Tag wirklich mit meiner Produktentwicklung und jeden Mittwoch mit einem Blogartikel weiterzukommen.
Tooltipp: Ich habe schon ewig das Browser-Add-on „Language Tool“ im Einsatz. Praktisch, weil es auch beim Social-Media-Posten immer auf meine Rechtschreibung achtet. Ist ein deutsches Produkt.
Ich hatte schon lange vor, die Pro-Version zu buchen, nun gab es ein Angebot zum Testen und ich bin überzeugt davon.

Es war wunderbar mit Dir, liebe Beate und allen anderen. Und dass Du für jede von uns auch eine Deiner tollen Wertekarten dabei hattest, fand ich auch großartig. Jede zog ein Los mit einem liebevoll gezeichneten Symbol und konnte, wie bei einer Tarot-Karte, darüber sinnieren, welchen Bezug man zu „Rücksichtnahme“, „Authentizität“, „Empathie“ oder anderen tollen Begriffen hat. Der nächste Tag zum „Netzwerken im Bademantel“ ist der 18. Januar 2027. Anmeldungen sind ab sofort möglich: https://arbeitslust.de/termine/netzwerken-im-bademantel-in-bad-aibling/
Und hier könnt Ihr Euch gern in den Arbeitslust-Letter eintragen, um von solchen Terminen Wind zu bekommen: https://arbeitslust.de/anmeldung-arbeitslust-letter/
Termin schon eingetragen!