„Republica, was ist das den?“ werde ich zu Hause gefragt. „Eine sehr, sehr große internationale Konferenz, die sich nicht nur mit dem Social Media Gedöns beschäftigt, sondern viel mehr alle Bereiche des Lebens und die Digitalisierung abdeckt.“ Antworte ich. Aber so richtig weis ich es selber nicht. Ich bin gespannt. Es ist mein erstes Mal für mich. 

Vor ein paar Jahren hatte ich beschlossen, wenigstens eine große internationale Konferenz/Veranstaltung zu besuchen. Ich war schon auf der LeWeb in Paris, war letztes Jahr auf der Social Media Week in Hamburg und dieses Jahr war die re:publica dran. Berlin sollte es sein. Damit ich auch was von Berlin sehen kann, also Flug schon am Samstag gebucht. Übernachtung bei einer lieben #DMW Kollegin bekommen und geplant. Ich habe mich bei allen drei Durchgängen für den Call for Papers beworben, bin mit einem Thema sogar in die letzte Runde gekommen, aber es hatte nicht geklappt. Dass ich jetzt doch bei einem Lightning Talk auf der Bühne stehe und beim MeetUp der #DMW aktiv mit im Orgateam bin, dass ist dann auch wieder meinem Engagement bei den Digital Media Women zu verdanken. Passender Weise heißt dann der Titel unseres Impulse „Karriere Booster Ehrenamt“.

Für eine große Konferenz gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder im Vorfeld das Programm studieren, die Wege zwischen den Räumen kennen, wissen, wie frühzeitig man da sein muss und alles strikt planen. Oder, so wie ich es dieses Jahr machen werde: drauf einlassen, treiben lassen, viel zwischen den Vorträgen Netzwerken. Sich die Rosinen rauspicken, oder von ganz neuen Themen überraschen lassen.

Die re:publica fängt ja schon viel früher an. Das ist die Vorfreude im Netz, wer alles kommt, wer im Vorfeld schon zu seinen Plänen bloggt, seine geplanten Vorträge kundtut. Oder wer mit wem in einer Wohnung übernachten wird, wer zusammen fährt, oder wer kurzfristig wieder sein Ticket abgeben muss. 

Oder wie gestern, da willst Du dich mit einem Blogger Kollegen auf ein Bier treffen und sitzt dann mit einer internationalen Truppe am Tisch, neben Sascha Pahlenberg und unterhältst dich über die Probleme, dass Du in Berlin fast nirgends mit Keditkarte zahlen kannst, dass die Automaten zwar die Geldkarte Funktioon akzeptieren, aber halt nicht die EC-Karte an sich. 

Heute werde ich erst mal eine Tour quer durch Berlin mit der S-Bahn machen. Das ist auch so was, was Frau vom Land (und nur die MVV in München gewöhnt) super cool findet. Nette Bussfahrer, günstige Tickets und ein für Außenstehende recht einfaches Ticketssystem, man kann fast immer das 2,80 Ticket nutzen. Danke BVG auch für die gute APP 🙂

Heute Nachmittag dann Kaffeetrinken, Session vorbereiten, pre:republica Event, Ticket in Karte umtauschen, und, und, und…

Vorfreude!

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