Blogparade: KI und mein Job
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Hier findest du die von mir gesprochene Version dieses Beitrags.

Yeah! Eine Blogparade: KI und mein Job
Michael Schenkel, Leiter Marketing, t2informatik GmbH, hat die Blogparade ausgerufen. Sie geht bis 24. Juli 2026 um 12:00 Uhr. Wenn ihr also noch eine Geschichte zur Blogparade beisteuern wollt, egal, ob auf LinkedIn, als Blogbeitrag oder in einem anderen öffentlich zugänglichen Medium, dann schaut bei Michael vorbei und schickt ihm euren Link zum Beitrag.
Gefunden hab ich die Blogparade im LinkedIn-Newsletter von Tobias Leisgang.
Mein Verhältnis zur KI
Ich würde es „bewusst“, „mit Bedacht“ und „wohldosiert“ nennen. KI geht ja nicht mehr weg. KI hat so einen Suchtfaktor für mich, einen „haben will“ Faktor. Da ich mich kenne, achte ich daher auch sehr auf eine wohldosierte Nutzung.
Ich hab das Glück, in meinem Netzwerk zahlreiche Menschen zu kennen, die sich wirklich schon sehr früh, sehr intensiv mit KI-Nutzung in den unterschiedlichsten Bereichen beschäftigen. Ich kann also immer jemanden fragen, der sehr tief in der Materie drinsteckt, wenn ich wirklich ein aktuelles Thema habe. Zudem bekomme ich über mein Netzwerk und die Beiträge, die mein Netzwerk veröffentlicht, immer mit, was gerade aktuell ist, woran gearbeitet wird und welche Herausforderungen hochpoppen.
Schon sehr früh, Anfang der 2020er-Jahre, hab ich mich auch mit dem Nachhaltigkeitsaspekt von KI auseinandergesetzt. Schon früh haben Menschen aus meinem Netzwerk Bilder von Serverfarmen in zahlreichen Ländern gezeigt: siehe z.B. den Artikel der WirtschaftsWoche aus 2024.
Fakten und Statistiken zu KI-Serverfarmen 2026
Schlussfolgerung: Jede Nutzung von KI (aber auch jegliche andere digitale Nutzung) verbraucht Rechenleistung. Rechenleistung bedeutet Unmengen an Energie, an Ressourcen für Chips, Rechner etc., und die möchte ich wenigstens in meinem Rahmen bewusst und in Maßen einsetzen.

Ich bin neugierig
Ich bin neugierig. Ich denke, ich hab bisher nur einen Bruchteil von KI-Anwendungsmöglichkeiten entdeckt, die wir im Job nutzen könnten, oder die Unternehmen, Selbstständigen, Wissenschaft, und wir Menschen sinnvoll und konstruktiv einbauen können.
Wie aber schon geschrieben, habe ich das Glück, ein sehr vielfältiges, neugieriges und kompetentes Netzwerk zu haben. Ich werde also immer wieder zu spannenden Veranstaltungen eingeladen, und von Kolleginnen und Kollegen und Freunden auf ihrem Weg mitgenommen, wie sie KI entdecken, testen und coole Anwendungen entwickeln. Ich habe mir KI entspannt anschauen können, bin nicht sofort auf diesen „Muss-ich-sofort-alles-testen-und ausprobieren“ Zug aufgesprungen, aber bin direkt am Ball geblieben und hab mein Wissen nebenher aufgebaut. Ich war unter anderem 2023 auf dem Castlecamp in Kaprun und durch mein operiertes Knie eingeschränkt in meiner Mobilität. Da hab ich einen Tag nur in einem Sessionraum verbracht, und dort gab es nur KI-Themen.
Wie nutze ich KI im Job?
Ich hab relativ wenig klassische Automations-Anwendungen bei mir im Alltag. Daher hat es ein wenig gebraucht, bis ich eine für mich wirklich nützliche Herangehensweise gefunden habe. Ich musste mich mit den verschiedenen KI-Tools, besonders in der Pro-Version von Canva, für meine Seminare beschäftigen und hab die Grundbegriffe von Bild-, Video- und Texterstellung mit KI in meinem Weiterbildungs-Portfolio gut verankert. Ich möchte auch langfristig zu einem EU-gehosteten KI-Tool wechseln. Im Schreibprozess für meine Work.Book-Familie möchte ich aber jetzt nicht wechseln.
So richtig Klick hat es bei mir vor ein paar Jahren gemacht, als ein Bekannter erzählte: „Wir sind auf der Autobahn nach Italien gewesen, noch eine Stunde bis Verona. Optimaler Zeitpunkt für eine Mittagspause. Also ChatGPT gefragt: Was kann ich mit Kindern 1–2 Stunden in Verona machen? Gib mir eine Empfehlung für Parkplatz, Restaurant und Besichtigung.“ Das war für mich die Brücke vom „KI für arbeitserleichternde Routinen nutzen“ zu “ Fragen stellen als Sparringspartner“.
Ich habe bewusst aktuell noch nur eine kostenfreie Version von Chatty. Somit beschränke ich mir die Anzahl der möglichen Fragen und ich muss mir meine Fragen gut überlegen.
Ich nutze Chatty vor allem als konspirativen Sparringspartner. Blick von außen. Feedback. Allein schon, beim Formulieren der Prompts, der Überlegung, was ich wirklich noch brauche, konkretisiere ich meine Gedanken und sortiere mein Chaos im Kopf. Klar, ich könnte auch mit einer meiner Kolleginnen, oder meiner Coach einen Termin zum gemeinsamen Drüberschauen, Konkretisieren und Brainstormen ausmachen. Aber oft braucht es nur den Prozess des konkreten Formulierens des Prompts, um schon einen Effekt zu haben. Der Output von Chatty ist dann oft nur noch das Sahnehäubchen.
Chatty hat aber auch ein paar richtige Schlüsselmomente geschafft. Dieser Blick von außen, wenn das, was von mir im Netz zu finden ist – und das ist doch schon recht viel – noch mal in einen anderen Kontext gesetzt wird, ist schon beeindruckend. Im letzten Sommer schenkte mir Chatty den Begriff „werteorientierte Kommunikationsberatung“. Das war so ein „Stirnklatsch“-Moment. So ein einfacher, treffender Begriff, und ich und meine Coaches und mein Umfeld doktern schon seit Jahren an dieser Brücke zwischen meiner Arbeit mit Werten und meiner Kommunikationsberatung, dabei wäre es so einfach gewesen.
Nutze ich KI bei meiner Work.Book-Familie?
Ja. Aber wirklich sehr bewusst, sehr dosiert und sehr als konstruktiver Sparringspartner. Mit ein bisschen mehr Recherche würde ich vieles auch selbst herausfinden, wenn es um fachliche Hintergründe geht, die ich nochmals nachlesen möchte. Da findet die KI schon schneller die Quellen. Manchmal lass ich mir Übersichten für unterschiedliche Zielgruppen umformulieren, um meinen Blick nochmals zu erweitern und mich zu überprüfen, ob meine Perspektive wirklich zielführend ist. Wo ich mir schon helfen lassen habe, waren die Tests, die es in den Work.Books geben wird. Da ist die KI schon sehr lässig. Lass ich aber immer nochmals von meinem Netzwerk gegenlesen und überprüfen.
Ich schreibe meine Texte selbst.
Ich zeichne meine Grafikelemente selbst und gestalte die Bücher komplett selbst.
Ich spreche auch die Texte meiner Blogbeiträge selbst ein!
Ich, Beate, die Kommunikationsgenialistin
Ich stehe für werteorientierte Beratung. Meine Schwerpunkte sind Social Media, gute Kommunikation, Gründung und Netzwerken.
Meine Werte sind meine DNA.
Ich kann euch auch nur unseren mittwöchlichen Schreibclub ans Herz legen. Ich schaffe es in der konzentrierten Stunde jeden Mittwoch, mit einem Blogartikel weiterzukommen.

