Wenn zu viel auf dem Tisch liegt? Entscheidungen treffen.

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Entscheidungen treffen

Heute Morgen …

Mittwoch, Schreibclub, und ich hab noch kein Thema. Da springt mich mein Thema sozusagen an. Gestern hatte ich schon auf meiner To Do Liste:

Eine Roadmap aller offenen To-dos für die Work.Books und die Journals erstellen.

Welche Termine stehen fest?

Braucht es einen Pitch für Gespräche und wenn ja, bis wann?

Wie binde ich die geplanten Messetermine sinnvoll mit ein?

Kann ich schon jetzt Seminare aufsetzen und terminieren, die in die Work.Book-Familie passen?

Bin ich nicht dazu gekommen. War noch alles zu sehr in Bewegung. Da poppt heute Morgen ein LinkedIn-Post in meiner Timeline auf:

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Weitere Informationen

Stephanie, aus unserem Schreibclub, hat vor einiger Zeit über die Karten-Methode gebloggt.

Welche Methode passt zu mir, damit ich gut Entscheidungen treffen kann?

Bleiben wir bei meinem aktuellen Thema, meine Work.Book-Familie. Ich habe als allerletzte Deadline die HerCareer, eine der größten Frauen-Karriere- und Entwicklungsmessen im deutschsprachigen Raum, am 22. & 23. Oktober in München. Ich werde dort nicht nur einen Stand haben, sondern auch 3 Impulse auf unserer Sonderfläche halten. Plan ist, alle Work.Books und Journals dort zu präsentieren und auch vor Ort zu verkaufen, mein Seminarangebot um die Themen der Work.Books dort vorzustellen und buchbar zu haben und mit meinen drei Impulsen auf meine behandelten Themen der Work.books prominent vorzustellen. Auf dem Weg dorthin werde ich im Juli und Oktober auf regionalen Job- und Ausbildungsmessen mit Stand und Impuls vertreten sein. Zusätzlich möchte ich für Gespräche mit potenziellen Kooperationspartnern ein Handout, bzw. einen kurzen Pitch in der Tasche haben.

Die Aufgabe und die Rahmenbedingungen wären also klar.

Welche Methode wähle ich?

Ich mixe verschiedene Methoden. Mach es für mich passend. Dann kann ich besser eine Entscheidung treffen, womit ich starte und in welchen Schritten ich weitermache.

Timeline:

Ich zeichne auf einer Metaplanwand, bzw. auf meinem großen Whiteboard eine Zeitschiene auf. Heute bis Jahresende 2026.

Whiteboard Timeline

Um meine Projektfortschritte bzw. die gedachten Zeithorizonte in kleinere Schritte zu unterteilen, arbeite ich mit meinen Papier-Maßbändern.

Aus dem OKR entleihe ich die Messgröße „Wie fühlt sich 100 %, 80 %, 50 %, 30 % erledigt an?“

Alle Aufgaben auf Post-its schreiben

Alles, was mir gerade einfällt, kommt auf Post-its. Ich kann schon mit der Farbe von Post-its eine Vorabsortierung einbauen. Z. B. je nach Work.Book, bzw. Journal. Dafür haben alle Bücher unterschiedliche Deckblattfarben.

Im zweiten Schritt werden die Aufgaben konkretisiert:

  • Zeitfenster
  • Dauer
  • Status quo des Fortschritts
  • Was wird für die Umsetzung gebraucht?
  • Attraktives Erfolgserlebnis bei Umsetzung (SMART formuliertes Ziel)
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Entscheidungen treffen?

Ich hab schon ein paar Mal zu Entscheidungen gebloggt, fällt mir auf:

2015 im Rahmen einer Blogparade BLOG

2024 Werte als Entscheidungshilfe BLOG

2025 Wie priorisiere ich? BLOG

Ich hab mir die vier Fragen herauskopiert und stelle sie mir für diesen konkreten Fall:

Dringlichkeit & Wichtigkeit

  1. Was passiert, wenn ich diese Aufgabe nicht erledige?
  2. Gibt es eine Frist oder einen externen Druck?
  3. Welche Aufgaben haben den größten Einfluss auf meine langfristigen Ziele?
  4. Welche Aufgaben bringen schnelle Erfolge (“Quick Wins”)?

Ich ergänze auch noch den Faktor: Gibt es eine Reihenfolge, die verschiedene Aufgaben bedingt, die unumstößlich ist?

Eisenhower Matrix - gezeichnet (c) Beate Mader
Eisenhower Matrix – gezeichnet (c) Beate Mader

Und jetzt? Entscheidung treffen?

Für mich ist der Weg jetzt klarer. Dadurch, dass ich für euch meine Herausforderung konkretisiert habe, mir verschiedene Wege angeschaut habe und mir unterschiedliche Herangehensweisen wieder in den Sinn gekommen sind, entwirrt sich mein Chaos im Kopf.

Ich werde jetzt diesen Blogartikel noch einsprechen und auf den Social Media teilen. Dann leg ich los. Ich hab mich ja irgendwie bei euch „kommitet“, also öffentlich bekundet, dass ich es tu. Ihr könntet also sozusagen meine Erfolge oder Fortschritte hinterfragen.

Eat the frog gezeichnet von Beate Mader
Eat the frog gezeichnet von Beate Mader

Ich, Beate, die Kommunikationsgenialistin

Ich stehe für werteorientierte Beratung. Meine Schwerpunkte sind Social Media, gute Kommunikation, Gründung und Netzwerken.

Meine Werte sind meine DNA.

Ich kann euch auch nur unseren mittwöchlichen Schreibclub ans Herz legen. Ich schaffe es in der konzentrierten Stunde jeden Mittwoch, mit einem Blogartikel weiterzukommen.

4 thoughts on “Wenn zu viel auf dem Tisch liegt? Entscheidungen treffen.

  • 10. Juni 2026 um 11:43
    Permalink

    Liebe Beate,

    viel Spaß und gute Gespräche am Stand.
    Entscheidungen treffen ist nicht immer einfach.
    Danke für deine interessanten Impulse und den zitierten LinkedIn Post habe ich heute morgen auch als einen der ersten wahrgenommen, lustiger Zufall :-)
    Danke auch für die Erwähnung meiner völlig chaotischen Strategie mit den Karten.

    Liebe Grüße
    Stephanie

    Antworten
    • 10. Juni 2026 um 11:48
      Permalink

      Bis ich mit meinem Stand unterwegs bin, dauert es noch ein wenig. Da poppt schon wieder ein To-Do auf, bzw. die Frage „braucht es ein Roll-up für die Work.Books?“

      Antworten
  • 10. Juni 2026 um 12:44
    Permalink

    Hey Beate,

    oh, das wird sicher gut! Work.Book Familie – super Sache!
    Viel Erfolg wünsche ich dir da.

    Ich habe scheinbar noch nicht DIE Lösung gefunden für mich und mache es mal so, mal so. Ich mag auf jeden Fall für längerfristige Veränderungen etc. das neue Work.Book.Journal. Und darin den Monatsplan.

    Wieder mal ein tolles Beispiel, was in unserem regelmäßigen Mittwochmorgen-SchreibClub erschaffen wird.

    Sonnige Grüße,
    Doris

    Antworten
    • 10. Juni 2026 um 13:04
      Permalink

      Ja, ohne Mittwoch-Schreibclub wäre ich nie so weit! DIE richtige Lösung gibt es nicht, hab ich festgestellt.

      Antworten

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