„Warum tu ich mir das eigentlich an?“
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Hier findest du die von mir gesprochene Version dieses Beitrags.

Blogparade – Yeah!
Last-Minute-Einreichung. Eigentlich war schon am 31.08.2026 Schluss mit der Blogparade, aber ich hab da einen Tag mehr geschenkt bekommen! Dies ist mein Beitrag zur Blogparade „Warum tu ich mir das eigentlich an?“ von Céline Tüyeni.

Warum tu ich mir das eigentlich an?
- Weil ich es kann!
- Weil es mir Spaß macht!
- Weil ich wahrscheinlich der Albtraum jedes Chefs, jeder Chefin wäre, wenn ich einen angestellten Job suchen würde.
- Weil ich davon leben kann.
- Weil ich den Rest meines beruflichen Lebens so gestalten möchte, wie ich es will.
- …

Was war der Moment, in dem du am liebsten alles hingeschmissen hättest? Und was hat dich weitermachen lassen?
Gerade zu Beginn meiner Selbstständigkeit gab es immer wieder Momente, Zeiten, bei denen meine finanzielle Decke hauchdünn war. Ich habe regelmäßig meine Strategie, meine Zahlen, meine Aussichten analysiert.
„Wenn ich nicht bis zum xxx soviel Geld auf dem Konto, oder Aufträge, oder Rechnungen oder … geschafft habe, dann such ich mir einen Job (angestellten)!“
Ich habe daran geglaubt, dass es gut wird. Dass meine Idee, mein Konzept, mein Plan, meine Strategie aufgeht. Dass meine Kommunikation, mein Netzwerk und mein Netzwerken Früchte tragen. Dass alles gut wird.
Ich habe mein Business und mich regelmäßig auf den Prüfstand gestellt. Regelmäßig, mir auch mit externer Unterstützung, Ziele, Strategie, Herangehensweisen angeschaut und hinterfragt.
Überhaupt, richtig und regelmäßig hinterfragen ist so eine Grundvoraussetzung, finde ich. Mit sich ehrlich sein. Die eigenen Ergebnisse und Zahlen nicht schönreden.
Kennt ihr dieses Phänomen: Wenn du dich von einem Mann trennen willst, dann fährt der plötzlich alles Erdenkliche auf? So ähnlich war das bei mir mit meinem Business: Jetzt aber, jetzt such ich mir wenigstens einen Halbtagsjob! Und schwupps kurvte das nächste attraktive Projekt um die Ecke.

Was würdest du vermissen, wenn du morgen aufhören würdest?
Ich stell mir regelmäßig die Frage: „Was würde ich machen, wenn ich jetzt im Lotto gewinnen würde?“
- Würde ich aufhören, zu arbeiten?
- Würde ich noch Projekte, Themen, Liebgewonnenes weitermachen?
- Was würde bleiben?
Wenn ich morgen nicht mehr selbstständig wäre, aber dafür angestellt, dann wäre das sicher ein sehr einschneidender Moment. Dieses „Selbstverantwortlich“ zu sein, ob ich arbeite, was ich tue, wie ich es tue, was passiert, wenn ich es nicht tue. Das würde mir total abgehen. Mich in ein wahrscheinlich sehr enges, fremdes Raster einzufügen, würde mir wahrscheinlich sehr schwerfallen. Wenn ich es nicht selbst in der Hand gehabt hätte, also so mein Business in den Graben gefahren hätte, dass ich mich anstellen lassen müsste, und dann noch vielleicht nicht so viel Wahl gehabt hätte, wäre das sicher nicht leicht für mich.
Was ich mir schon ein paar Mal überlegt habe, ist, wie es wäre, wenn ich keinerlei finanzielle Nöte hätte, also mehr aus Spaß und zum Zeitvertreib arbeiten würde. Dann wäre es vielleicht etwas Soziales oder etwas mit vielen Menschen, kreativ, positiv.
Im letzten Quartal meiner Arbeitszeit mach ich mir natürlich auch Gedanken, wie lange ich noch arbeiten will und muss. Wie ich meine Zeit gestalten will. Welche Themen will ich noch erreichen? Welche Aufgaben sehe ich noch als unbedingt zu erledigen an? Wie will ich meine Zeit gestalten? Was ist wirklich wichtig?

Wen machst du mit deiner Arbeit glücklich, außer dir selbst?
Eine sehr gute Frage. Wenn mich jemand zu meinen Werte-Karten befragt, dann antworte ich meistens auch so oder ähnlich:
„Wenn Menschen über ihre oder überhaupt über Werte sprechen, dann bekommen sie ein besseres Verständnis für das Gegenüber. Damit wird die Welt jedes Mal ein bisschen besser. Deswegen ist es so wichtig für mich, dass möglichst viele Menschen den Zugang zu den kostenfreien Tools auf meiner Webseite bekommen!“
Ich glaube schon, dass ich Menschen mit meiner Arbeit glücklich mache. Das Feedback, die Rezensionen und Empfehlungen sprechen für sich. Die zufriedenen und manchmal auch glücklichen Gesichter meiner Teilnehmenden, wenn sie etwas endlich geschafft haben. Etwas gelernt haben, das ihr Leben einfacher macht, oder das sie schon ewig können wollten. Ja, ich glaube schon, dass ich Menschen mit meiner Arbeit glücklich mache.
Warum tu ich mir das eigentlich an?
- Weil ich es kann!
- Weil es mir Spaß macht!
- Weil ich wahrscheinlich der Albtraum jedes Chefs, jeder Chefin wäre, wenn ich einen angestellten Job suchen würde.
- Weil ich davon leben kann.
- Weil ich den Rest meines beruflichen Lebens so gestalten möchte, wie ich es will.
- …
Ja! Ich tu es mir gerne an. Ich möchte es nicht missen. Danke, für die Fragen, die Blogparade und den zeitlichen Aufschub. Ich hab mir schon öfters, gerade für Blogparaden, Gedanken zum Wie und Warum meines Tuns gemacht. Stöbert einfach etwas durch meinen Blog.
Ich, Beate, die Kommunikationsgenialistin

Werteorientierte Kommunikation, die Ideen in Bewegung bringt.
Meine Werte sind meine DNA. Sie prägen meine Haltung, meine Zusammenarbeit und die Art, wie ich Menschen dabei begleite, ihre Ideen sichtbar zu machen und ins Handeln zu kommen.
Und noch eine persönliche Empfehlung: Unser mittwöchlicher Schreibclub ist für mich jede Woche ein fester Anker. In dieser konzentrierten Stunde komme ich zuverlässig mit meinen Blogartikeln, Work.Books oder neuen Ideen weiter. Vielleicht ist genau dieser geschützte Raum auch für dich der Impuls, endlich dein eigenes Schreibprojekt anzugehen.
