Buchmarketing: Mein Selbstversuch
🎧 Lieber hören statt lesen?
Hier findest du die von mir gesprochene Version dieses Beitrags.

Buchmarketing = Buchvermarktung?
Im April 2024 hab ich schon mal einen Blogbeitrag zu Buchvermarktung verfasst. Da hab ich als Außenstehende und Beraterin verschiedene Autorinnen in meinem Umfeld beobachtet, wie viel ich schon im Vorfeld zu einem Buch erfahren hatte und wie neugierig ich auf ein Buch gemacht wurde. Also auch wieder aus der „Ich“-Perspektive, aber auch mit dem Auge der Beraterin.
Damals fiel mir auf, dass ich zwei Kategorien von Autorinnen (und Autoren) kenne: die, die untertauchen, oder nicht über ihr Buchprojekt sprechen, und die, die uns potenzielle Leser und Leserinnen von Anfang an mitnehmen und schon eine gewisse Vorfreude und Spannung aufbauen.
Ich habe damals das Buchmarketing oder die Buchvermarktung auch sehr aus der Kommunikation betrachtet. Mein Untertitel oder besser Resümee war: „Mein Buch – meine Content-Quelle!“
Ich muss mal schauen, ob meine schlauen Tipps, die ich geteilt habe, jetzt im Praxistest noch standhalten.

Mein Selbstversuch – eine kritische Betrachtung
Ich sollte echt öfters mal wieder meine älteren Beiträge lesen. Da schlummert viel Wissen, welches sich lohnt, mal wieder hochgeholt zu werden!
Buchtrailer:
Ja, das fehlt mir noch komplett. Hab ich aber im Hinterkopf.
Ich möchte einige Videos machen. Nochmals draufgestupst worden bin ich, als ich die schon veröffentlichten Bücher in das Verzeichnis des Buchhandels eingetragen hab, oder meinen Autorinnen-Eintrag ausfüllte. Ich kann Audio-Dateien und an manchen Stellen auch Videos hinterlegen.
Da steht mir mein „Ich mach gute professionelle Videos“ im Weg. Ich möchte ein einheitliches Setting, ein Outfit mit Wiedererkennungswert und auch einige Videos auf einen Schwung umsetzen. Somit, hab ich damit noch nicht angefangen.
Was ich auch noch machen möchte: für meine Downloadbereiche der einzelnen Bücher, Einführungs- und Begrüßungsvideos. Was ich schon habe, ist eine der Fantasiereisen, die es als Audiodatei im Downloadbereich gibt.
Ein paar sehr witzige Videos zur Buchpromotion haben meine Praktikantinnen gedreht, als ich eine Woche noch zusätzlich eine Schülerpraktikantin hatte. So im Stile von TikTok und die Bookfluencer. Schaut euch die mal an:
Bloggen
Also, das mach ich. Konsequent und regelmäßig. Durch unseren mittwöchlichen Schreibclub bin ich ja in einem sehr entspannten „Ich schreib’ jede Woche einen Beitrag“-Flow. Ob ich jetzt alle „erwischt“ habe? Es sind auf alle Fälle einige Beiträge :-)
- Buchmarketing: Mein Selbstversuch
- Erfahren. Ehrlich. Selbstständig! Ich war Premierengast bei Doris Schuppe.
- Ideen-Work-Book reloaded
- Haltung – Einstellung – Mindset
- Und dann hab‘ ich einen Verlag!
- Work in Progress: Kassensturz-Journal
- Finanzen und Werte
- Haushaltsbuch – kenne deine Finanzen!
- Ein Bullet Journal für meine Work.Books?
- Nur 12 Minuten Zeit! Vorbereitung aufs Usability-Testessen 2026.
- Zurück auf Los? Meine Work.Books.
- Vom Buchschreiben, oder warum sollte ich ein Buch schreiben?
- Ich habe auf Senden geklickt. Und ja – mein Herz hat kurz ausgesetzt.
- Ideen entwickeln – Ich arbeite am Ideen.Work.Book
- Huch – verkauft! Work in Progress III
- Schreibmonat 2025 – Work in Progress I
Social Media Beiträge
Das dürften schon einige sein. Immer zu den Blogbeiträgen (das auch auf Google Maps). Bei Instagram und Facebook kann ich meine im Shop hinterlegten Bücher auch verlinken.
Natürlich gibt es immer Luft nach oben. Aber ich hab ja noch mein „normales“ Business, was weiterläuft, interessante Veranstaltungen, die ich besuche und an denen ich partizipiere, oder die ich organisiere.
Wo ich schon vor Monaten einen Anlauf gemacht habe, es aber dann wieder zurückgestellt habe, das sind Anzeigen auf Instagram und Facebook. Auch wenn die sicher viel Effekt hätten, mich damit (auch wenn ich professionelle Hilfe habe) zu beschäftigen, stresst mich aktuell zu sehr. Vieles, was ich für gut geschaltete Anzeigen benötige, entwickelt sich immer noch im Prozess des Schreibens. Das hab ich unterschätzt, dass dieses „Verschriftlichen meines Wissens“ auch in viele Prozesse und Strukturen meines Tuns eingreift und sortiert.
Interviews und Podcasts
Da ist noch VIEL Luft nach oben! Ich war Premierengästin im neuen Format bei Doris Schuppe. Dazu hab ich auch erst letzte Woche gebloggt. Ich würde gerne Gast bei Podcast sein.
Ladet mich ruhig ein!
Ein eigener Podcast steht ja immer noch auf meiner Wunschliste. Da jetzt parallel einen aufzuziehen, das schaff ich einfach nicht (und nein, es mangelt mir nicht an Wissen, oder Wollen – ich will und brauche keine Unterstützung von Podcast-Beratern!!!).
Was ich in dem Bereich aber dazu zähle, ist mein super Netzwerk. Ich bin erst diese Woche mit einer Verlosung im Newsletter und auf Instagram der SheConomy vorgestellt worden. Noch könnt ihr an der Verlosung teilnehmen:
Diese Woche sollte auch noch der Faltflyer für alle Bücher eintreffen und dann kann ich Ansichtsexemplare und Flyer an verschiedene Kooperationsstellen schicken.
Leseproben
Gibt es. Vor allem auf meinem Verlagsprofil und bei den Büchern des VLB. Noch nicht auf den Landingpages. Das wollte ich schon längst machen. Kommt.
Eine Reihe
Eine wirkliche Reihe hab ich jetzt nicht entwickelt. Ich poste ja sowieso fast jeden Tag. Ich hab so viel Material und Ideen zum Posten, ich muss mich eher zügeln, als dass ich zu wenig Inhalte und Ideen hätte.
Mein aktuelles Buchmarketing:
Dazu vielleicht vorab ein paar grundsätzliche Entscheidungen, die ich im Vorfeld getroffen habe und die weitere Entscheidungen, unter anderem für das Marketing, bedingen.
Ich verlege meine Bücher selbst. Habe dafür einen Verlag gegründet und möchte, dass diese Bücher hochwertig, nachhaltig und in Deutschland produziert werden. Das ist mir wichtig und auch wert.
Das bedeutet auch, dass ich nicht über das große A verkaufe, oder meine Bücher dort oder bei anderen Selbstpublishinganbietern ON DEMAND (also erst gedruckt, wenn bestellt) anbiete oder verkaufe.
Und mir ist es sehr wichtig, dass die Bücher gedruckt sind, somit keine E‑Books. Ausnahme, und da bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich es so lasse, ist das Werte.Work.Book, dass gibt es als PDF.
Ich bin fest davon überzeugt, dass gerade meine kreative Herangehensweise an die Themen, das Ausfüllen mit Stift und Handschrift, dieser direkte Draht ins Gehirn, so wichtig im Einklang mit dem zu Erarbeitenden ist.
Printmateralien
Ich hab beim Werte.Work.Book für den Werte-Kompass kleine, runde Flyer bestellt. Die waren eigentlich für die Mitte des Werte-Kompasses gedacht. Da ich aber viele mindestens bestellen musste, funktionierte ich die mit einer informativen Rückseite gleich als Mini-Flyer für das Werte.Work.Book um. Da wusste ich ja noch nicht, dass ich weitere Bücher schreiben würde. Die legte und lege ich den Werte-Karten bei und verteile sie auch gerne bei Veranstaltungen.


Nachdem das Werte:Work.Book gedruckt vor mir lag, ging es ja weiter. Ich plante drei weitere Work.Books. Mit dem Ideen.Work.Book ging ich schwanger, meldete mich zu einem Usability-Testessen an und dafür brauchte ich irgendwas zum Mitgeben. Ich gestaltete eine Postkarte, auf der Rückseite QR-Codes zum Anmelden zum Newsletter (ach ja, den hab ich dafür dann ja auch eingerichtet) und zum Bestellen des Werte.Work.Books. Die nahm ich dann auch mit auf verschiedene Veranstaltungen und Messen.
Dass ich dazwischen jetzt noch zwei Journals schreiben würde, das hatte ich nicht auf dem Plan. Erst flutschte mir das Work.Book-Journal raus. Dafür hab ich mir echt coole Goodies besorgt. Haftnotizzettel im eigenen Design, ein Leuchtmarker mit Aufdruck. Dazu noch selbstgestaltete Aufkleberbögen. Die könnte ich auf Messen auch als Give Away verschenken, sind aber wirklich hauptsächlich für das Work.Book-Journal gedacht.


Ich bin ja jetzt Mitglied im Selbstpublisher-Verband. Eines der ausschlaggebenden Argumente für die Mitgliedschaft war die Ausstellungsmöglichkeit auf den Gemeinschaftsständen auf Buchmessen. Ich hatte ja schon die Frankfurter Buchmesse im Auge, einfach mal als Besucherin dort hinzugehen und zu überlegen, ob das eine Plattform sein könnte. Da kam das Angebot, ein Buch dort zu präsentieren und beim Standdienst (10.10. von 11.20 – 13.45) zu helfen, gerade recht. Ich könnte einen Flyer oder Lesezeichen mit dem einen Buch mitschicken. Also, erst mal Lesezeichen (und einen Flyer) gestaltet. Ich find sie sooooo schön. Können, da Offsetpapier, auch gut beschriftet werden.
Was soll in den Flyer rein? Wer würde die Flyer sehen? Wann will ich sie verteilen? Für die knapp 20 Stück für die Buchmesse brauch ich den Aufwand nicht zu betreiben. Aber, ich hab ja schon einige Kooperationspartner, die meine Bücher bei sich ausstellen würden. Für die wäre ein Flyer mit weiterführenden Informationen und QR-Codes zum direkten Bestellen sicher hilfreich.
Da ich ja für den Buchhandel auch noch „Klappentexte“ für die Bücher verfassen musste, nahm ich gleich diese „attraktiv formulierten Werbetexte“ und gestaltete einen 8-seitigen Flyer mit Altarfalz. Da ich wollte, dass die Menschen auch schon ein Gefühl für das Papier der Bücher und Journals bekommen, wählte ich auch hier die Umweltdruckerei als Partner. Ich konnte dasselbe Papier wie bei den Journals und Work.Books für den Flyer nehmen. Dazu ist das Papier mit dem Blauen Umweltschutz-Engel ausgezeichnet.


Und sonst so Buchmarketing?
Da hab ich noch einiges im Hinterkopf. Es ist ja bei mir ein Balanceakt zwischen Daily-Business (irgendwoher muss ja das Geld kommen), Schreiben und Schauen, dass jemand die Bücher auch will, findet, und kauft.
Meine persönliche Deadline ist die HerCAREER. Ich habe mir dieses Jahr einen Stand geleistet. Ich biete 3 Impulse, die zu meinen Büchern passen, an. Dazu gibt es auf der HerCareer eine Buchhandlung, die Bücher von uns Autorinnen verkaufen soll.
Hier findet ihr meinen Stand und meine Impulse: Beate auf der HerCareer
Bis zur HerCareer sind auch noch die zwei offenen Work.Books fertig gedruckt (und geschrieben)!
Und es wird ein Vortrags- und Seminar-Programm dazu geben. Die Seminare bei mir im Coworking, gerne auch bei euch!
Ich bin auch noch auf verschiedenen Veranstaltungen, Barcamps und Messen vertreten. Ein guter Mix, um mich mit meiner potenziellen Leserschaft auszutauschen und Bücher zu präsentieren und auch hoffentlich zu verkaufen.
Anzeigen auf Instagram und Facebook schalte ich eher zum Ende des Jahres/Weihnachtsgeschäft. Meine Bücher sind auch schöne Geschenke für die Frau (oder Mann) die sich verändern will, und es „richtig“ angehen will.
… und was mir sonst noch so auf dem Weg zur Veröffentlichung einfällt. Ich nehme euch gerne mit. Dazu könnt ihr euch beim LinkedIn- oder hier bei meinem Work.Book-Newsletter anmelden. Oder ihr folgt mir auf einen meiner Kanäle.
Ich, Beate, die Kommunikationsgenialistin

Werteorientierte Kommunikation, die Ideen in Bewegung bringt.
Meine Werte sind meine DNA. Sie prägen meine Haltung, meine Zusammenarbeit und die Art, wie ich Menschen dabei begleite, ihre Ideen sichtbar zu machen und ins Handeln zu kommen.
Und noch eine persönliche Empfehlung: Unser mittwöchlicher Schreibclub ist für mich jede Woche ein fester Anker. In dieser konzentrierten Stunde komme ich zuverlässig mit meinen Blogartikeln, Work.Books oder neuen Ideen weiter. Vielleicht ist genau dieser geschützte Raum auch für dich der Impuls, endlich dein eigenes Schreibprojekt anzugehen.
