Meine KOON 2026!
KOON. Kann ich das wirklich in Worte fassen?

Was ist die KOON?
Es ist eine innovative Veranstaltung.
Menschen, die mehr wollen. Wissen, Austausch, Neugier, Wissen teilen, Netzwerken, sich einlassen.
Begegnungen. Gespräche. Out of the Box denken. Blick aus einer ganz anderen Richtung. Zustimmung. Freude. Sonne. Regen. Und immer wieder diese Neugier, auf den Anderen, auf das was wir machen, unsere Haltung, warum wir etwas so machen, unsere Erfahrungen.
Neugierde, was uns „geboten“ wird. Wozu uns die Impulsgebenden mitnehmen, uns aus unseren Komfortzonen rausholen.
Für mich war es ein Einlassen, ein Neugierig sein, ein auch auf mich achten. Ich habe viel mitgenommen. Hab diesmal länger gebraucht, darüber zu schreiben, zu posten.







Come together Abend
Schon der Come together Abend war geprägt von sehr guten Begegnungen und Gesprächen. Da zeigte sich schon diese Neugierde und Offenheit für das Gegenüber der Teilnehmenden, die sich für mich wie ein roter Faden durch diese fast drei Tage gezogen hat.

Auf die Frage der Karte konnte ich nur antworten: dass meine Work.Books und alle Angebote drumherum so richtig gut laufen :-)
Tag 1 auf der KOON 2026
Tag 1 in der queststadt und den umliegenden Locations erinnert mich ein wenig an die Re:publica. Alte Bahngleise, alte Bahnschuppen, etwas rustikaler, aber total liebevoll eingebunden. Schon auf dem Weg dort hin, traf ich immer mehr Menschen, die es „ans Ende der Gleise“ zog. Ein Hallo mit lang nicht mehr gesehenen, ein Flausch mit lang vermissten, ein neugieriges „wer bist du denn?“. Frühstück, aufmerksamer Service, Milch & Milchalternativen für jeden, Veganes und vegetarisches Frühstück, die auch jede Unverträglichkeit mit bedachten. Das stimmte schon mal viele von uns mit viel Vorfreude ein. Die Begrüßung und der darauffolgende Entdeckungslauf nahm mich sofort ein. Mit meiner kleinen Truppe entdeckten wir das Areal, machten schon mal Teamaufgaben, lernten uns kennen und hatten viel Spaß. Die Stimmung war dann schon echt gut, als wir in die ersten Sessions gingen.
Superpower Emotionen: Gute Gefühle für Veränderungen.
Für mich ging es zu Carolin Adler und unsere Super-Power Emotionen. Ich kenn die Methoden von ®emTRACE schon, aber ihre Perspektive, besonders im Kontext Facilitation hat mir nochmals neue Inspirationen gegeben. Mit Carolin durfte ich an Tag 2 noch in einem Team arbeiten und bin ein Fan von ihr.

Mittagessen
Nach dem echt feinen Mittagessen (nachahmenswert: Schon auf den Namensschildern hab ich eine Nummer, an welche Ausgabe zum Essen ich gehen soll – entzerrt total) bin ich zum kreativen Töpfern mit Anna Groos gegangen.

Kreative Mauszeit: Töpfern mit Anna
„Wie kann ich arbeiten mit Ton in meine Gruppenarbeit einbinden?“. Es hat soviel Spaß gemacht. Die drei Übungen haben mich total mitgenommen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ich Ton zum kreativen Produktdesign mit in mein Gründungscoaching – wenn es passt – einbinden kann.
Anna Groos und ihr Studio 573 Grad






Kooperation in Bewegung: Soziodrama als Labor für Zusammenarbeit
Soziodrama mit Christoph Buckel. Da hab ich mir erst so gar nichts vorstellen können und auch meine Energie war durch. Daher fokussierte ich mich mehr auf das dokumentieren mit meiner Sektchnotes, als beim Mitmachen, der Impro-Übungen. Spannende Gruppendynamiken konnte er uns zeigen.

Der Abend auf der KOON 2026
Dann Regen. Wir wollten/sollten Grillen?! Es wurde lichter, Regencape an, angestellt an der Grill-Ausgabe und total begeistert. Spannende Geschmäcker. Alles Vegan oder vegetarisch. Super lecker. Dazu ein alkoholfreies Bier. Nette Gespräche. Es wäre noch ein super buntes und breites Abendangebot gewesen, aber ich war einfach durch und spazierte die halbe Stunde zum Hotel.
Tag 2 der KOON 2026
Diesmal wurde ich von Renate mit dem Auto abgeholt, sie würde mich auch zum Bahnhof Frankurt/Flughafen bringen, da die Verbindungen Darmstadt-Frankfurt aktuell Baustelle waren.

Erstmal Kaffee, erste Gespräche, Aufwärmen bei Musik.
Future of Facilitation: Wie arbeiten wir in Zukunft?
Max Irmer nahm uns mit in die Zukunft. Mit eine spannenden Setting, dass uns leicht den Schritt in die Zukunft machen lies, bauten wir an den Methoden rückblickend von der Perspektive 2041. Die Ausstellung, die wir mit unseren Schaustücken, besser Kunstwerken zauberten, waren noch ein Highlight der KOON 2026. Ich war in einem sehr coolen Team und wir verstanden uns sofort und legten los.

Ersatzsession: Karten auf den Tisch – Ressourcen kombinieren, Kooperationen entdecken
Mein Ding, mein Thema. Angesprochen wurden nur Selbstständige, Freelancer und keine Teams. Ich hab schon einige Matching-Events erlebt. Das war schon lässig moderiert, in der Kürze der Zeit drei Runden mit unterschiedlichen Ansätzen unterzubringen und uns immer in Bewegung zu halten, war genial.
Ich hab in den drei sehr unterschiedlichen Runden (Zufall, KI-Match und regionaler Match) jedesmal was mitgenommen und sehr feines Feedback zu mir bekommen. Jedesmal auch spannend, wie ich auf das Gegenüber reagiert hab und wir welche Themen bei uns rausgefischt hatten. Danke Jakob Cromy.
Bühne frei für alle: 7-Minutenbarcamp
Ich war zwar schon echt durch, aber das Barcamp musste noch mit. Es hatte soviel Spaß gemacht. Sehr gut moderiert Von Philipp Hormel, dem ich mal eine genauso große Barcampliebe wie meine nachsagen würde. Es klappte, drei Sessionslots mit je zwei Sessions parallel. Alle super diszipliniert. Thema, Pitch, oder Frage, Feedback, Gegenfragen, Anregungen. Weiter ging’s.

Zum Schluss? Mein Fazit!
Ich, bzw. Wir blieben nicht zur Abschlussrunde. Ich wollte zum Zug, die Heimreise ist dann doch noch lang an so einem Tag.
Mein Fazit: ich wollte mich komplett einlassen, keine Erwartungen haben und schauen, was mich sozusagen anspringt. Achtsam mit meinen Ressourcen umgehen, offen sein für neues und neue Menschen.
Das ging total auf. Ich hab schon lang nicht mehr auf einer Veranstaltung so offene, positive, an mir, meinen Themen interessierte Menschen erlebt. Das Programm war – das wusste ich vorher schon – nicht ganz mein Ding. Ich arbeite dazu zu selten mit großen Gruppen, um tiefer in die Facilitatation einzusteigen. Aber ich habe viel mitgenommen. Ich kann gut gehörtes, erfahrenes und erlebtes für meine Arbeit adaptieren, ummünzen und einbauen. Es war der Inspiration Schubs, den ich gesucht hatte. Was ich besonders geschätzt habe, war dieser entspannte Austausch mit teilweise wildfremden Menschen. Jede und jeder immer sehr neugierig, wohlwollend, positiv. Nur einmal hatte ich bei der Feedbackrunde am Dienstag eine Gesprächspartnerin, die sich was anderes vorgestellt hatte und enttäuscht war. Das war aber auch glaub ich, die einzige, die mir untergekommen war. Eine sehr liebevolle, umsorgende, kreative, mit viel Haltung gewürzte Konferenz.
Ob ich nochmals kommen werde? Kann ich nicht sagen. Bei mir bewegt sich grad soviel. Dazu sind die Karten immer super schnell weg. Wir sprechen uns kommendes Jahr :-)
Danke an das ganze Team, die super netten Servicekräfte, die Sponsoren, die Menschen, die sich drauf eingelassen habe und es zu dem gemacht haben, was ich, was wir erleben durften. Ein Highlight für mich, das sicher noch lange nachwirken wird.
