Schreibtipp: Laut lesen hilft!

🎧 Lieber hören statt lesen?
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laut lesen hilft

Laut lesen hilft! Ein Schreibtipp?

Ja. Ein ganz klares Ja!

In meiner Schreibcommunity und im Schreibclub lesen viele der Autorinnen ihre Bücher zur Korrektur einmal laut vor.

Sind meine Sätze sprechbar? Sind das Sätze, die so jemand auch sprechen würde?

Es zielt also ganz klar auf eine verständlichere Sprache.

Funktioniert das auch bei Social Media Posts?

Wieder ein klares JA!

Einer meiner ältesten Ratschläge lautet: „Sprecht einmal laut euren Posttext.“

Ich frage: Würdet ihr so mit euren Kundinnen, Kunden, eurem Umfeld sprechen?

Mein Tipp: Idealerweise sprecht ihr auch noch genau eure Wunschkundin, euren Wunschkunden an. Habt ein Bild vor Augen, oder was ich gerne meinen Teilnehmenden und Kunden rate: Malt euch ein Bild, oder wenn ihr einen konkreten Menschen im Kopf habt, hängt euch ein Bild von ihm oder ihr auf.
Wenn ihr euch mehr mit eurer Wunschkundin beschäftigen wollt, schaut euch mein Persona-Canvas, das ihr in meinem Marketing-Blogbeitrag herunterladen könnt, an.

Bild von einem Post-it, angehängt an die Webcam. Auf dem Post-it ist eine Strichzeichnung von meiner Wunschkundin.

Meine Praktikanten dürfen den Instagram-Account des Coworking Bad Tölz mehr oder minder selbstständig (nach Einführung und Unterstützung) betreuen. Da gibt es vor allem am Anfang immer sehr unverständliche Sätze. Erst wenn sie anfangen, die Texte laut vorzulesen und sich ihre Freunde und Familie als Empfangende vorzustellen, werden die Texte rund und verständlich. Also, Laut lesen hilft!

Laut lesen – und mein Blog?

Ich hole ein wenig aus. Schon vor Jahren habe ich in einer Session auf dem Castlecamp 2023 erfahren, dass manche Zielgruppen aus den unterschiedlichsten Gründen lieber hören als lesen. Dass, wenn ich beides anbiete, die Zugriffe und auch die Verweildauer steigen.

Das war so ganz latent in meinem Hinterkopf. Auch das Thema Podcast poppt immer wieder bei mir auf.

Was hat nun den Ausschlag gegeben, dass ich seit mehreren Blogbeiträgen eine vorgelesene Audio-Datei beifüge?

Punkt 1: Ich arbeite seit einiger Zeit mit Lars Stetten zusammen. Er ist blind und macht SEO und Podcastbegleitung. Wir sind über meinen Werte-Zufalls-Generator drüber gestolpert, dass er nicht barrierefrei für Reader ist, und nachdem ich mir das ein paar Mal von ihm angehört habe, wie ein Reader meine Webseite vorliest, ist mir das Thema Barrierefreiheit bewusster geworden. Das, was die üblichen Tests „Ist meine Webseitebarrierefrei?“ abdecken, geht nicht so weit.

Punkt 2: Ich hatte ein Interview für Oberland-Radio und bekam die Audiodateien. Da hab ich mich wieder an die oben schon genannte Session zu Audioformaten erinnert, und weil ich meine Stimme sehr angenehm empfand und auch das Gesagte super auf meine Startseite passt, verlinkte ich die beiden Dateien prominent auf der Startseite.

Fazit: Es ist ein Testlauf. Bisher fällt es mir technisch sehr leicht. Die Aufnahme mit meinem ordentlichen Mikrofon und der guten Akustik im Audio-Studio bei uns im Coworking läuft easy. Die Datei einmal online in MP3 konvertieren geht auch super easy. Dann hier hochladen. Standardtext vor und nach der Audio-Datei vom letzten Blogbeitrag reinkopieren.

Da ich die Audio-Datei direkt hochlade, habe ich noch nicht rausgefunden, ob und wie ich es überprüfen kann, ob jemand die Audio-Datei überhaupt anhört. Persönliches Feedback hab ich schon und das motiviert.

Ob ich dann auch noch einen Podcast mache, das wird sich zeigen. Genug zu sagen hab ich. Wie es geht, kein Thema, das schule ich ja immer wieder. Es geht wie immer um das Anfangen. Was meint ihr? Würdet ihr mich gerne als Podcast hören?

PS: Beim Einsprechen meines Blogbeitrags bin ich gleich mal über ein paar nicht sprechbare Sätze gestolpert. Hat sich schon gelohnt, den Text laut zu sprechen :-)

Ich, Beate, die Kommunikationsgenialistin

Ich stehe für werteorientierte Beratung. Meine Schwerpunkte sind Social Media, gute Kommunikation, Gründung und Netzwerken.

Meine Werte sind meine DNA.

Ich kann euch auch nur unseren mittwöchlichen Schreibclub ans Herz legen. Ich schaffe es in der konzentrierten Stunde jeden Mittwoch mit einem Blogartikel weiterzukommen.

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