Und dann hab‘ ich einen Verlag!

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Verlag vision hoch drei (c) Beate Mader

Und dann hab‘ ich einen Verlag: Die ISBN

Erst mal der Reihe nach: Ich hab‘ schon öfter überlegt, ob meine Work.Books eine ISBN brauchen. Eine ISBN ist einfach gesagt, die Eintragungsnummer für ein Buch in das offizielle Verzeichnis des deutschen Buchhandels. Damit einher gehen Rechte und Pflichten. Ich hab’ mir das von Chatty zusammenfassen lassen:

Eine ISBN ist in Deutschland keine Pflicht.
Vorteile einer ISBN:
Verkauf über Buchhandlungen möglich
Listung bei Online-Buchhändlern
Professioneller Auftritt
Auffindbarkeit in Bibliotheken und Verzeichnissen
Einfachere Zusammenarbeit mit Druckereien und Distributoren
Nachteile:
Kosten für die ISBN-Vergabe
Jede Ausgabe benötigt eine eigene ISBN: Hardcover, Softcover, Workbook, E-Book

Quelle: ChatGPT

Verkauf über Buchhandlungen: nett, aber nicht lukrativ. Der Buchhandel bekommt einen Nachlass auf den Nettopreis von 30–60 %. Da bin ich dann schon unter meinem Selbstkostenpreis. Trotzdem würde es mein Ego schon bauchpinseln, wenn Buchhandlungen meine Work.Books und Journals mit ins Programm nehmen würden.

Listung bei Online-Buchhändlern: Ich habe mich schon sehr früh dagegen entschieden, bei Amazon zu verkaufen. Passt einfach nicht zu meinen hochwertigen und wertig produzierten Produkten. Die Entscheidung hab’ ich schon vor Jahren mit den Werte-Karten getroffen und dabei bleibe ich auch.

Professioneller Auftritt: Ja, damit kann ich konform gehen. Es wirkt schon professioneller, wenn eine ISBN auf dem Buch aufgedruckt wird.

Auffindbarkeit in Bibliotheken und Verzeichnissen: Das ist dann schon wieder ein cooles Gefühl, wenn meine Work.Books und Journals in der Deutschen Nationalbibliothek vertreten sind, oder?

Die Deutsche Nationalbibliothek hat den Auftrag, alle körperlichen und elektronischen Veröffentlichungen in Deutschland zu sammeln. Sie sind deshalb rechtlich verpflichtet, zwei Pflichtexemplare Ihres Buches kostenfrei dort abzuliefern. Außerdem müssen Sie ein bis zwei Exemplare an Ihre Landesbibliothek senden.

Einfachere Zusammenarbeit mit Druckereien und Distributoren: Da bin ich gespannt. Kann ich mir bisher nicht vorstellen, werde ich beobachten. Hat jemand von euch schon Erfahrungen damit?

Kosten für die ISBN-Vergabe: Wenn ich mir mein Budget anschaue, das ich mir für mein Projekt „Work.Books“ freigeschaufelt habe und ich im Laufe dieses Jahres für Druck und weiteres ausgeben will, sind die Kosten für das 10er-Paket vernachlässigbar klein.

Jede Ausgabe benötigt eine eigene ISBN: Nur vom Werte.Work.Book gibt es eine digitale Variante. Somit komme ich bisher locker mit meinem 10er-Paket an ISBNs aus.

Und dann hab‘ ich einen Verlag: Warum Verlag?

Tja. Ich bin jetzt auch schlauer. Warum es doch recht viele „Mini-Verlage“ gibt. Sobald du eine ISBN beantragst, wirst du auch gefragt, wie du deinen „Verlag“ nennen möchtest. Viele Selbstpublisher (Autorinnen und Autoren, die im Selbstverlag verlegen, also ihr Buch ohne einen Vertrag mit einem Verlag selbst publizieren) arbeiten mit Dienstleistern zusammen, die das ganze Drumherum für sie übernehmen. Oft durch die Plattformen, wo ich mein E-Book, oder mein Buch im „On Demand Druck“ einstellen kann. Fragt mal die DoSchu nach ihren Erfahrungen.

Kann und darf ich auch andere Autorinnen und Autoren „verlegen“, also deren Bücher herausgeben? Wenn ich die Vergaberichtlinien der ISBN richtig gelesen habe, ja. Ich darf die ISBN nicht verkaufen, oder verschenken, aber ich darf Bücher von anderen Autoren in meinem Verlag mit einer meiner ISBNs versehen. Wie das dann rechtlich zu gestalten ist, muss ich mir noch genauer anschauen. Aber es ist auf alle Fälle eine spannende Option.

Beate Mader jongliert mit den Work.Books
Beate Mader jongliert mit den Work.Books

Fragen über Fragen:

Jetzt habe ich immer einen Vorbestellungspreis für meine beiden Journals veröffentlicht. Darf ich das überhaupt? Ich bin ja jetzt an die deutsche Buchpreisbindung gebunden. Dank der FAQs habe ich herausgefunden, dass es den „Subskriptionspreis“ gibt. Das bedeutet, ich darf einen Vorbestellungspreis anbieten (solange das Buch noch nicht veröffentlicht ist). Der darf maximal 25 % unter Normalpreis liegen. Habe dann schnell mal nachgerechnet: Mein Vorbestellungspreis für das Kassensturz-Journal ist unter den 25%. Es ist somit dann auch das erste Journal, das mit einer ISBN und dem coolen Strichcode, den ich dazugebucht habe, gedruckt wird.

Was mache ich nun mit meinem Werte.Work.Book und dem Work.Book.Journal, die schon veröffentlicht sind?

Laut FAQs reicht es, die Bücher einzutragen. Sie müssen nicht unbedingt die ISBN auf dem Buch aufgedruckt haben. Ich werde aber Aufkleber oder einen Stempel produzieren lassen, um die Bücher noch „aufzuhübschen“.

Was ich noch mit meiner Steuerberaterin klären werde, ist, ob ich nun weiterhin 19 % MwSt. oder die 7 % für Bücher verlange.

Will, oder darf ich dann auch meine Sendungen als „Buchsendung“ verschicken? Ist der Versand als Brief nicht schneller und wertiger?

Was mache ich jetzt mit meinem Verlag?

Ich habe gestern in meinem LinkedIn-Profil eingetragen, dass ich jetzt auch Inhaberin und Gründerin des VISION HOCH DREI Verlages bin. Somit ist es dokumentiert. Ob ich nun eine weitere Webseite, oder eine Landingpage für den Verlag erstelle, das wird sich noch ergeben.

Was meint ihr? Was würdet ihr als spannend und hilfreich empfinden?

Und jetzt?

Ich schreibe jetzt weiter. Die beiden Journals sind gedruckt oder im Druck. Das Ideen.Work.Book werde ich jetzt überarbeiten. Ich habe gemerkt, wie ich meine Arbeit und mich entwickelt habe, und ich denke, dass die weiteren Work.Books sehr davon profitieren. Das Gründungs.Work.Book ist schon im Grobkonzept und das Business.Work.Book dürfte sich danach leicht entwickeln lassen.

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Ich, Beate, die Kommunikationsgenialistin

Beate Mader wirft ihre Werte Karten in die Luft
(c) Stefanie Kresse

Ich stehe für werteorientierte Beratung. Meine Schwerpunkte sind Social Media, gute Kommunikation, Gründung und Netzwerken.

Meine Werte sind meine DNA.

Ich kann euch auch nur unseren mittwöchlichen Schreibclub ans Herz legen. Ich schaffe es in der konzentrierten Stunde jeden Mittwoch, mit einem Blogartikel weiterzukommen.

2 thoughts on “Und dann hab‘ ich einen Verlag!

  • 8. Juli 2026 um 12:57
    Permalink

    Hey Beate,
    Tadaah, und nun ein Verlag … du stehst nie still.
    Bin gespannt, ob du künftig auch Bücher von anderen mitherausgeben wirst.
    Viel Erfolg mit deinen tollen Work.Books wünsche ich dir auf jeden Fall.
    Deine SchreibClubberin DoSchu

    Antworten

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