Meine Zuversicht. Mein Beitrag zur Blogparade von Pia Hübinger.
🎧 Lieber hören statt lesen?
Hier findest du die von mir gesprochene Version dieses Beitrags.

Yeah! Eine Blogparade :-)
Zuversicht in schwierigen Zeiten. Was mir hilft, wenn sie ins Wanken gerät …
#Zuversichtfinden
Noch bis 2. August kann man bei der Blogparade bei Pia Hübinger mitmachen. Warum mir die Blogparade so gar nicht in meinem Netzwerk angezeigt wurde, weiß ich nicht. Ich habe Pia 2025 auf dem CoachCamp kennengelernt und bin mit ihr auf LinkedIn vernetzt.
Bin aber froh, dass Pia uns mit ihrer Zuversicht motiviert. Ich nehme das Blogstöckchen gerne auf und schreibe heute dazu im Schreibclub.
Zuversicht?!

Laut dem großen Buch der Werte ist Zuversicht auch ein Wert (siehe Zitat). Also, hingesetzt und eine Werte-Karte gezeichnet (siehe oben).
Wenn ich zuversichtlich bin, kann meine positive Grundhaltung Ereignisse positiv beeinflussen.
Aus Zuversicht kann Optimismus entstehen.
Der DUDEN erklärt Zuversicht wie folgt:
festes Vertrauen auf eine positive Entwicklung in der Zukunft, auf die Erfüllung bestimmter Wünsche und Hoffnungen
In meiner Recherche für die Zeichnung habe ich festgestellt, dass es kein eindeutiges Zeichen, oder keine Grafik für Zuversicht gibt. Ich hab mich jetzt für einen Mix aus der immer wieder dargestellten lachenden Sonne und dem Anker entschieden. Für mich war das verbindende Glied ein Weg, der mit Blumen gesäumt dem Licht entgegenläuft.
Was bedeutet Zuversicht für mich?

Wenn ich mich für ein Thema im Schreibclub entscheide, dann mach ich mir oft schon am Tag vorher Gedanken dazu. Gestern hab ich mir die Erklärungen und auch die Grafiken zu Zuversicht angeschaut.
Was bedeutet Zuversicht für mich? Überhaupt und aktuell?
Ich glaube, Zuversicht ist für mich eine Grundhaltung. Ich habe einen Spruch aus meiner frühen Jugend, ich glaube sogar aus meinem Poesiealbum, der mich schon fast mein ganzes Leben begleitet.
Wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!
Ist das nun Zuversicht, Optimismus oder Hoffnung? Ich nenne es, obwohl ich mich nicht mehr wirklich als praktizierende Katholikin bezeichnen würde, auch „Gottvertrauen“. Das Vertrauen in etwas Positives, Höheres, dass alles gut wird. Dass da „vorn“ das Licht ist. Dass alles gut wird. Dass es sich „lohnt“ nach vorn zu gehen. So bin ich schon durch einige Tiefen geschippert. Egal ob privat oder beruflich. Ich vertraue darauf, dass es am „Ende“ gut wird.
In meiner Recherche hab ich einen Workshop entdeckt, dessen Titel so passend zur Blogparade passt:
Zuversicht entwickeln – Zukunft gestalten
Den Weg aus Angst und Zweifel finden
Zuversicht in diesen schwierigen Zeiten?
Sind die Zeiten aktuell wirklich so viel schwieriger als bisher? Ich weiß nicht. Ja, die Weltlage erschreckt mich. Ja, die wirtschaftlichen Umbrüche und Herausforderungen kommen auch langsam in meiner heilen Kleinstadtwelt an. Aber in meinem Leben, in meiner Selbstständigkeit gab es immer wieder schwierige Zeiten. Es gab auch schon mehrfach schwierige wirtschaftliche Zeiten. Ich bin ja schon ein wenig länger auf der Welt.
Mich hat meine Zuversicht immer getragen. Dieser fast unerschütterliche Optimismus. Dieses „Gottvertrauen“, dieses Vertrauen, dass alles gut wird. Würde ich für meine Selbstständigkeit nicht tagtäglich aufstehen. Wenn ich den nicht hätte, wäre ich nicht mehr hier. Punkt.
Pia hat uns einige sehr schlaue Fragen an die Hand gegeben:
Wann gerät deine Zuversicht ins Wanken? Und woran merkst du das, vielleicht auch körperlich?
Dieses sprichwörtliche „den Boden unter den Füßen wegziehen“, Verletzungen an meinen Beinen, Gelenken, Schmerzen. Dass ich „weiße Mäuse“ sehe, also Kleinigkeiten sich plötzlich zu Elefanten aufbauschen, das sind Warnzeichen, die ich kenne und auf die ich achte, die Ursache versuche ich zu identifizieren und ich steuere dagegen.
Was hilft dir, in schwierigen Lebensphasen nicht in Zynismus oder Rückzug abzurutschen?
Ich mag es nicht, wenn ich zynisch oder „sehr garstig denke“. Das ist ein Zeichen, dass irgendwas so gar nicht passt. Auch hier hilft mir mein Coach auf der Schulter, die Situation zu analysieren und einen Weg herauszufinden. Wenn ich nicht selbst rauskomme, oder ein altes Muster identifiziere, hole ich mir externe Hilfe. Rückzug kann auch für eine gewisse Zeit ein gutes Mittel sein, dass ich mich auf mich besinne, und wieder den Boden unter den Füßen finde.
Wo trägst du selbst zu Polarisierung bei – bewusst oder unbewusst?
Ich polarisiere. Immer wieder. Das kenn ich schon seit meiner Jugend. Damit lebe ich und damit gehe ich um.
Was willst du weitergeben an Menschen, die gerade keinen Boden finden?
Finde das Licht in dir. Nur du kannst dich ganz nach Münchhausen „am Schopf aus dem Sumpf rausziehen“. Niemand sonst. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in uns eine Kraft haben, die wir hegen und pflegen dürfen und müssen. Die uns trägt. Die uns weiterbringt.
Hilfe suchen und Hilfe holen ist aber wichtig und richtig. Aber die Schuld immer den anderen geben, immer das System ändern wollen, aber kein bisschen sich selbst, wird langfristig nicht funktionieren. (Okay, das war jetzt eher ein Rand, als motivierend – sorry.)
Ich, Beate, die Kommunikationsgenialistin

Werteorientierte Kommunikation, die Ideen in Bewegung bringt.
Meine Werte sind meine DNA. Sie prägen meine Haltung, meine Zusammenarbeit und die Art, wie ich Menschen dabei begleite, ihre Ideen sichtbar zu machen und ins Handeln zu kommen.
Und noch eine persönliche Empfehlung: Unser mittwöchlicher Schreibclub ist für mich jede Woche ein fester Anker. In dieser konzentrierten Stunde komme ich zuverlässig mit meinen Blogartikeln, Work.Books oder neuen Ideen weiter. Vielleicht ist genau dieser geschützte Raum auch für dich der Impuls, endlich dein eigenes Schreibprojekt anzugehen.

Liebe Beate,
vielen Dank für diesen persönlichen, lebendigen und wunderbar bildhaften Beitrag zu meiner Blogparade.
Besonders deine Werte-Karte hat mich angesprochen, da unerschütterliche Zuversicht einer meiner fünf wichtigsten Werte ist. Die Sonne als Licht und positive Kraft, der Anker als Halt und der blumengesäumte Weg, der nach vorn führt – diese drei Elemente erzählen sehr anschaulich, wie du Zuversicht erlebst – als Verbindung aus innerer Stabilität und dem Vertrauen, dass es sich lohnt weiterzugehen.
Besonders schön finde ich, dass dich der Satz „Wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her“ bereits seit deiner Jugend begleitet. Bei dir wird daraus ein Gottvertrauen, das nicht zwingend an gelebte Religiosität gebunden ist, sondern an die tiefe Überzeugung, dass da etwas Positives und Größeres ist und sich auch nach schwierigen Zeiten wieder Licht zeigen kann.
Gleichzeitig beschreibst du Zuversicht nicht als passives Abwarten. Du beobachtest sehr genau. Wenn Kleinigkeiten plötzlich zu Elefanten werden, du zynisch oder ungewohnt garstig denkst oder körperlich den Boden unter den Füßen verlierst, nimmst du das als Warnsignal ernst.
Sehr wichtig finde ich deine Haltung zum Rückzug. Rückzug kann problematisch werden, wenn er dauerhaft von der Welt trennt. Er kann aber ebenso eine bewusste Pause sein, um sich neu zu sortieren und wieder Halt zu finden.
Danke für diesen klaren und lebensnahen Beitrag. Und ich schließe mich deinem Gedanken an: Wir brauchen alle mehr Zuversicht – deine gezeichnete Werte-Karte sollte deshalb unbedingt in die Welt.
Von Herzen
Pia
Liebe Pia,
danke für dein wertschätzendes Feedback und die Motivation, die neue Werte-Karte „Zuversicht“ in die Welt zu bringen ♥
Beate