„Was wäre wenn?“

Was wäre, wenn ich mich endlich trauen würde, meinen Analyse-Kompass einem Testpublikum vorzustellen?

Ist ja nicht so, dass der Analyse-Kompass noch nicht genutzt werden würde, oder dass ich ihn noch nicht öffentlich vorgestellt hätte. Z.B. im Online-Salon von Doris Schuppe 2021 (Youtube Mitschnitt).

Aber bei einem Usability Testessen?

12 Minuten pro Gruppe für Vorstellung, Pitch & Fragestellung, Testen und Feedback.

So ein Usability Testessen geht wie?

Usability Testessen ganz einfach erklärt:

He, ich hab was programmiert. Ich geb Pizza aus, wollt ihr es mal auf Herz und Nieren testen?

Das Konzept, das aus der IT, der Programmierung kommt, haben Start-ups und Entwickler für sich entdeckt. Mittlerweile gibt es Menschen, die das professionell organisieren und damit durch die Lande ziehen. In unserem Falle war es das Team von TechDivision aus Kolbermoor, die für ServusZukunft schon zum zweiten Mal das Usability Testessen organisiert haben. Und das sehr angenehm und professionell! Und nicht zu unterschätzen, die extrem coole Location in der Brauerei vom Hoppe Bräu!

Wie schon geschrieben, 12 Minuten pro Gruppe Testende. Ich glaube, ich hatte 5 oder 6 Gruppen. Eigentlich sollten sich die Testenden an die Thinking-Aloud Methode halten. Ging aber sehr bunt und unterschiedlich bei mir zu …

Was gehört unbedingt dazu? Essen und trinken. Und idealerweise ne coole Location :-)

Meine Fragestellung – meine Idee

Ich hab das 3-Phasen-Kompass Modell vor Jahren für mich und meine Art zu arbeiten entwickelt. Sozusagen auf dem Business-Canvas-Model basierend 3 Canvas. Eines zur Analyse, vor dem klassischen Business Canvas Model. Den Strategie-Kompass, entsprechend dem Business Canvas Model, nur halt mit meinen Worten übersetzt. Und zuletzt noch der Maßnahmen-Kompass, der jedes strategische Ziel bei der Umsetzung begleitet. Hier bin ich sehr nah an der Kommunikation und Social Media dran, aber es kann jederzeit auch modifiziert werden.

Das Analyse-Canvas ist das coolste dran. Einfach, weil es so viele unterschiedliche Aspekte auf einem Blatt verbindet und auf einem Blick in den Kontext gesetzt werden kann. Ich hab schon länger die Idee, den Analyse-Kompass mit einem Handbuch versehen auf den Markt zu bringen.

Nun stand ich vor der Frage: wie kann ich in der kurzen Zeit möglichst viel Input bekommen?

Ich habe dazu einen Gamification-Aspekt mit dazu genommen. Sozusagen, ich habe den Analyse-Kompass schon fertig ausgefüllt und jetzt geht es an unterschiedliche Szenarien, dem „Was wäre wenn?“

Dass im Feedback zum einen der Analyse-Kompass sehr positiv als besonders und sehr umfänglich bewertet wurde, ich zudem mehrfach den Schubs bekommen habe, aus dem Gamification Ansatz gleich ein Spiel zu entwickeln, gerade auch die zahlreichen Rückfragen mich zu noch mehr Ideen dazu gebracht haben.

Ja. Es war für mich echt eine Bereicherung! Ich bin zwar noch nicht dazugekommen, etwas daraus zu machen, es weiterzuentwickeln. Aber das macht ja nix. Das nächste Usability-Testessen kommt bestimmt :-)

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