Ideen-Work-Book reloaded

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Ideen-Work-Book reloaded

Ideen-Work-Book reloaded?

Ideen-Work-Book? Davon haben wir schon länger nichts mehr gelesen. Gibt es das noch?

So, oder so ähnlich, bekomme ich immer wieder Fragen gestellt. Und ja, ihr habt recht. Ihr habt schon lange nichts mehr vom Ideen-Work-Book gelesen. Wer sich von euch noch erinnern kann: Im März hab ich dazu gebloggt, dass ich, als das Ideen-Work-Book als Testdruck eintraf, die Idee hatte, ein paar Seiten Bullet-Journal zu gestalten und den Testleserinnen beizulegen. Das war der Anfang meines kleinen Umweges über zwei Journals und einen Verlag.

Zwei Journals, ein Verlag und 3+1 Work.Books

Ja, mein „Umweg“ über das Work-Book-Journal war ein Glücksfall für mich. Zurückzublicken und eine Entscheidung zu reflektieren gehört bei mir zum Standard. Dass eine Kleinigkeit, ein LinkedIn-Post, der schon lange schwelende Wunsch, auch mal ein Bullet-Journal zu machen, in zwei Journals enden würde, wer hätte das gedacht?

Umweg 1: Das Work.Book-Journal

Das Work.Book-Journal entstand aus drei Grundseiten: Monatsplan, Reflexionsseite und Kapitel-Seite. Dass daraus ein 90-Tage-Begleitbuch mit 52 Seiten würde, nein, das hätte ich nie erwartet. Ich hab auch zum Prozess des Work-Book-Journals gebloggt. Schon beim Work-Book-Journal hab ich gemerkt, dass ich noch mehr auf meine eigene Zeichnungs-Datenbank in Canva © zurückgreife und immer wieder neue Zeichnungen dazu gestalte*. Ich also meine ganz eigene Illustratorin bin. Auch hab ich noch mehr auf die Grafikelemente aus meinem Logo-Design von Renate Welkenbach zurückgegriffen.

Ich hab das große Glück, dass gerade in meiner Online-Community des CowirkSpace einige aktive Journal-Schreiberinnen sind. Besonders Sandra Thurner, die teilweise mit drei Bullet-Journals parallel arbeitet, hat sich zu meinem Buchschreibe-Buddy, meiner intensivsten Sparringspartnerin, entwickelt.

Für das Work-Book-Journal hab ich mich mit coolen Give-aways ausgestattet. Auch hab ich die Umwelt-Druckerei für meine Buchprojekte entdeckt.

*Du kannst in der Pro-Version von Canva eigene Grafikelemente im Marken-Ordner hinzufügen. Ich zeichne alle meine Grafikelemente selbst am iPad mit der App Paper53.

Work Book Journal c Beate Mader mit extra Monatsuebersicht
Teil des Lieferumfangs des Work-Book-Journal

Umweg 2: Das Kassensturz-Journal

Das Ideen-Work-Book lag da. Ich konzentrierte mich voll auf das Work-Book-Journal. Langsam wollte ich wieder mit dem Ideen-Work-Book weitermachen, aber so wirklich zog meine Motivation nicht. Da startete ich halt mit dem Gründungs-Work-Book. Lief auch nicht so wirklich. Eine neue Gründerin, der erste Satz „Wie sehr kennst du deine privaten Zahlen? Mach doch ein Haushaltsbuch!“, und ich dachte mir: Ein Haushaltsbuch als Vorbereitung für das Gründungs-Work-Book – coole Idee. Ich hatte schon einiges an „Haushaltsbuch“-Seiten gespeichert für meine Gründende, müsste laufen. Zeichne ich die halt mal in meinem Stil.

Dann kam im Gründungscoaching wieder hoch, was ich schon so oft erlebte: Finanzplanung und Excel-Listen verursachen bei den meisten Gründenden Stress. Somit wollte ich auch einen „Wie ticke ich mit Finanzen?“-Part einfügen. Und eine Übersetzung vom privaten Finanz-Deutsch ins Business-Finanz-Sprech. Das Kassensturz-Journal nahm Formen an. Da war Sandra wieder eine große Hilfe, da sie zwar schon vor einiger Zeit gegründet hatte, sich noch gut an das Thema erinnern konnte und immer wieder als Sparringspartnerin „verständlich, ausfüllbar, schlüssig“ anbot. Wie sehr ich mich freute, als ich den Probe-Druck in Händen hielt, hab ich verbloggt. Mittlerweile ist auch das Kassensturz-Journal von der Umwelt-Druckerei gedruckt bei mir eingetroffen und kann von euch bestellt werden!

Kassensturz Journal Mock up
Mockup des Kassensturz-Journal

Das Kassensturz-Journal hat sich auch von „eine Vorbereitung für Gründende“ zu einem „Ich hab meine Finanzen im Griff“ für Menschen mit bisher wenig Verständnis für ihre Finanzen entwickelt. Egal ob es die Schülerin ist, die nächstes Jahr studieren möchte, oder ob es die Hausfrau ist, die mit dem Gedanken einer Scheidung spielt, oder jemand, der einen Kredit für eine private Anschaffung (TV, Wohnung, Haus …) braucht, oder der Senior, der demnächst in Rente geht. Alle haben eins gemeinsam: Sie haben bisher einen „Mach ich aus dem Gefühl“- oder „Solange Geld auf meinem Konto ist, hab ich keine Probleme“ Umgang mit Geld.

Umweg 3: mein Verlag

Verlag? Ja. Ich bin unter die Verlegerinnen gegangen. Ich hatte schon beim Werte-Work-Book im Herbst 2025 überlegt, ob ich eine ISBN für mein Work-Book benötige oder möchte. Bei Work-Books ist es nicht ganz eindeutig, ob du eine brauchst. Ist es wirklich nur ein Arbeitsbuch, das nur du selbst vertreibst und das mehr oder minder ein Beiwerk zu deiner Beratung ist?

Ich hatte mich aufs „Schauen wir mal, was sich draus entwickelt“ verlegt. Beim Work-Book-Journal war es ja wieder klar, dass es mehr ein Arbeitsbuch zur Begleitung meiner noch geplanten Work-Books sein soll. Wenigstens, zu Beginn war ich noch der Meinung. Dass mittlerweile das Work-Book-Journal ganz unterschiedlich eingesetzt wird (neue Mitarbeitende oder Auszubildende, Kurse und Seminare mit längerer Laufzeit, die ersten 100 Tage von Politikerinnen und Politikern und mehr), hat mich positiv überrascht und mich zum Nachdenken gebracht.

Für das Kassensturz-Journal, nachdem es sich von einem „Vorarbeit für Gründende“ zu einem „Handbuch für Menschen mit wenig Bezug zum eigenen Geld“ entwickelt hat, war die Entscheidung für eine ISBN wirklich leicht. Auf der Webseite des Buchverbandes, bei der ich das 10er-Paket ISBN kaufte, stand dann irgendwo im Bestellprozess diese kleine Zeile:

Wie wollen sie ihren Verlag nennen?

Verlag? Ich? Klar, her damit. Das mit dem Benennen war ja total schlüssig und einfach. Ich hab ja einen Firmennamen, warum was Neues ausdenken: VISION HOCH DREI Verlag.

Logo gestaltet:

Logo Verlag VISION HOCH DREI Inhaberin Beate Mader

Dazu gebloggt. Und was dann so alles dazu kam: Einträge im Buchhandelsportal, Mitgliedschaft im Selbstpublisher-Verband. Änderung meiner Gewerbeanmeldung. Mitteilung bei meiner betrieblichen Haftpflichtversicherung und ich bin immer noch nicht ganz durch mit meiner Liste: Webseite überarbeiten und Verlag einbauen, Google-Maps-Eintrag für den Verlag, KSK-Beratung, Eintrag in Verzeichnisse als Autorin und Illustratorin, Texte für meine Autoren-Vita, Presse, Verlosungen, etc. …

Ideen-Work-Book reloaded!

Und jetzt, nachdem ich den Umweg über zwei Journals und meinen Verlag gemacht habe, läuft es auch wieder mit dem Einpflegen aller Änderungen in das Ideen-Work-Book. Dazu hab ich festgestellt, dass ich meinen Stil verfeinert habe. Es sind viel mehr Zeichnungen entstanden, die ich jetzt auch im Ideen-Work-Book einbaue. Manche schon etablierte Hilfsmittel, wie Grafiken, Seiten, etc. dürfen nun auch mit in das Ideen-Work-Book.

Ich hab auch, nach der sehr guten Erfahrung mit dem Kassensturz-Journal auch den roten Faden für meine Work-Books gefunden: Die Bücher starten mit dem Mindset, mit der Einstellung, mit meiner Haltung.

„Welche Einstellung- Stimmung – Haltung benötige ich, damit ich gut an Ideen arbeiten kann, bzw. Ideen entwickeln kann?“

Bereit fuer Ideen Ideen.Work .Book by Beate Mader
Aktueller Stand (12.08.2026) der Seite 9 – noch nicht final korrigiert und freigegeben!

Damit war es auch total schlüssig für mich, für die beiden noch offenen Work-Books als Startkapitel eine Persönlichkeitsentwicklung voran zu stellen:

Gründungs-Work-Book: Von der Angestellten zur Gründerin

Business-Work-Book: Von der Gründerin zur Unternehmerin

Ich bin echt stolz auf mich. Es läuft gut. Ich schreibe jede Woche mehrere Einheiten. Diese Woche will ich mit dem Ideen-Work-Book so weit kommen, dass meine Test-Leserinnen das PDF zum Wochenende bekommen und gegenchecken können.

Die Vermarktung läuft aktuell nur latent nebenher. Ich nehme mein Umfeld und meine Kontakte mit auf meinem Weg, mache aber kaum spezielle „Marketing-Posts“ für die Bücher. Das passt jetzt so für mich. Ich will die Bücher einfach pünktlich zur HerCareer im Oktober veröffentlicht haben. Da habe ich einen Stand und ein Vortragsprogramm, das auf die Work-Books abgestimmt ist.

Du möchtest eines meiner Frei-Tickets? Schreib mir. Ich darf die Tickets leider nicht an Coaching- und Beratungs-Kolleginnen und ‑Kollegen weitergeben.

Ich werde auch weitere Seminare, auch solche, die den KOMPASS-Förderrichtlinien entsprechen, im Herbst/Winter anbieten. Wenn du hier auf dem Laufenden gehalten werden willst, melde dich bei meinem Work-Book-Newsletter an oder bei meinem LinkedIn-Newsletter.

Ich, Beate, die Kommunikationsgenialistin

Beate Mader wirft ihre Werte Karten in die Luft
(c) Stefanie Kresse

Werteorientierte Kommunikation, die Ideen in Bewegung bringt.

Meine Werte sind meine DNA. Sie prägen meine Haltung, meine Zusammenarbeit und die Art, wie ich Menschen dabei begleite, ihre Ideen sichtbar zu machen und ins Handeln zu kommen.

Und noch eine persönliche Empfehlung: Unser mittwöchlicher Schreibclub ist für mich jede Woche ein fester Anker. In dieser konzentrierten Stunde komme ich zuverlässig mit meinen Blogartikeln, Work.Books oder neuen Ideen weiter. Vielleicht ist genau dieser geschützte Raum auch für dich der Impuls, endlich dein eigenes Schreibprojekt anzugehen.

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