Vom Schreiben und Loslassen
🎧 Lieber hören statt lesen?
Hier findest du die von mir gesprochene Version dieses Beitrags.

Gestern hab ich das Foto, auf dem ich Susanne Westphals neues Buch in den Händen halte, gepostet und mich gefragt, ob Loslassen mein Tagesmotto werden sollte. Loslassen und Schreiben hat mich gestern schon beschäftigt und meine Gedanken, die mich bis heute Morgen beschäftigt haben, dürfen jetzt in diesen Blogbeitrag fließen.
Schreiben und Loslassen
Widerspricht sich das, oder ist Loslassen eine der Grundvoraussetzungen für gutes Schreiben? Keine einfache Frage. Dazu bin ich ja noch recht neu in der ganzen Buchschreib-Sache. Und, das darf man nicht ganz übersehen, ich schreibe ja keine Bücher im klassischen Sinne, sondern für mich sind das Arbeitsbücher, also wenig Text mit viel Übungen und ganz viel Zeichnungen von mir.
Ich hab das Buch von Susanne noch nicht gelesen. Dazu will ich Zeit und Muße haben und nicht mir die Zeit für das Lesen aus den Rippen schnitzen.
So schaffst du Platz für das wirklich Wichtige im Arbeitsleben. Susanne Westphal
Dieses Zitat, fest auf einem roten Button auf dem Titel des Buches, hat mich gefangen. „Das wirklich Wichtige im Arbeitsleben“. Was ist das für mich? Was bedeutet das jetzt auch für meine Bücher?
Ich sitzt ja immer noch an meinem Gründungs.Work.Book. Ich dachte, das schreibst du locker runter. Da hab ich ja so viele Übungen und To-Dos von meinen Gründenden, das wird einfach. Pustekuchen. Nix Einfach. Ich hinterfrage meine Arbeitsweise. Was mach ich, was ich nicht dokumentiere? Was ich aus Erfahrung, Gefühl, was mir das Gegenüber anbietet, intuitiv mache. Was steht nicht in meinen zahlreichen Mitschriften, Arbeitsmaterialien, Flipcharts und Sketchnotes?
Was ist wirklich wichtig und relevant, damit jemand ohne meine Hilfe gut mit dem Buch arbeiten kann und auch meinem Anspruch genügend, sich mit seiner Gründung erfolgreich entwickelt?

Loslassen
Was ist wirklich wichtig? Was möchte ich loslassen?
Was ich schon mal losgelassen habe: dass mein Gründungs.Work.Book und das Business.Work.Book bis zur HerCareer gedruckt vorliegen. Das schaff ich einfach nicht. Was ich vielleicht schaffe, ist, das Gründungs.Work.Book in der Korrektur-Version einmal ausgedruckt dabei zu haben. Was ich aber sicher schaffen werde, damit committe ich mich jetzt: meine Impulse und die passenden Übungen fertig zu haben und Termine für die geplanten Seminare und Fortbildungen für die Work.Books buchbar bis zur HerCareer zu haben!
Was ich losgelassen habe, ist meine ursprüngliche Struktur, mit der ich bisher an Gründungen gearbeitet habe. Da hab ich vieles umgestellt. Einiges rausgenommen. Ob ich noch Übungen wieder rauswerfe, das denke ich nicht. Aber wenn sich Übungen und Methoden nicht mehr passend anfühlen, dann dürfen sie gehen.
Schreiben
Unser tägliches „Eat the frog“ oder besser Early-Bird-Treffen im Cowirk.space hilft mir sehr, konsequent dran zu bleiben. Zwischen meinem Commitment, dass ich versuche, gegen 16 Uhr nach Hause zu kommen, um unser privates Umbauprojekt zu unterstützen, und dem Wunsch, mindestens 3–4 Stunden an meinen Büchern zu schreiben, arbeite ich sehr konzentriert meine To-dos für meine Kundinnen und Kunden ab. Wenn die Zeit knapp wird, dann läuft es plötzlich umso flüssiger. Dieser Satz, dass wir für Aufgaben immer so viel Zeit benötigen, wie uns zur Verfügung steht, ist nicht von weit hergeholt.
Trotzdem benötige ich viel mehr Zeit, als gedacht. Ich möchte, dass meine Übungen und Methoden schlüssig sind. Gut ineinandergreifen und auch meine Erklärungen und Zeichnungen für die Nutzenden einen Mehrwert bringen.
Ich hab schon, damit ich konzentrierter arbeiten kann, meine sonst immer offenen Social Media Tabs geschlossen. Nix mit Ablenkung: Mails und Social Media nur noch in wohldosierten Pausen zwischen dem konzentrierten Schreiben :-). Auch eine Art des Loslassens …
Ich kehre jetzt wieder zurück zu meinem Buchschreib-Projekt, oder besser: erst den Blog-Beitrag im Netz verteilen, dann mit Kurti Gassi gehen und mein Gehirn auf das Schreiben vorwärmen. Und ihr so? Was lasst ihr jetzt los?
Ich, Beate, die Kommunikationsgenialistin

Werteorientierte Kommunikation, die Ideen in Bewegung bringt.
Meine Werte sind meine DNA. Sie prägen meine Haltung, meine Zusammenarbeit und die Art, wie ich Menschen dabei begleite, ihre Ideen sichtbar zu machen und ins Handeln zu kommen.
Und noch eine persönliche Empfehlung: Unser mittwöchlicher Schreibclub ist für mich jede Woche ein fester Anker. In dieser konzentrierten Stunde komme ich zuverlässig mit meinen Blogartikeln, Work.Books oder neuen Ideen weiter. Vielleicht ist genau dieser geschützte Raum auch für dich der Impuls, endlich dein eigenes Schreibprojekt anzugehen.
Da die Frage immer wieder auftaucht: Ich schreibe selbst. Ich spreche meinen Text selbst ein. Vielleicht lass ich mir im Vorfeld bei der Recherche von der KI helfen, das geht ja schon fast nicht mehr ohne, wenn ich die Google-Suche öffne. Aber die Inhalte kommen wirklich aus mir raus. Ich schreibe selbst!
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Netzwerken am Pool mit und von Susanne am 18.01.2027 in Bad Aibling!
